Kritik an der Stadtverwaltung in Sachen Kita-Planung

Kritik an der Stadtverwaltung in Sachen Kita-Planung

Hatte die UWG bereits in einer Pressemitteilung kritisiert, dass die Stadtverwaltung die Schaffung weiterer Kita-Plätze durch bürokratische Hürden behindere, legten die drei Fraktionen nun nach. Laut FDP-Fraktionschef Christian Koch gibt es Freigaben der Politik für Grundstücke zum Kitabau.

„Allerdings liegen keine Konzepte vor“, so CDU-Fraktionschefin Petra Heller. So gebe es etwa immer noch keine Genehmigung, um die geplante Kita am Roisdorfer Maarpfad zu bauen. Diese sei notwendig, da der Bereich baurechtlich gesehen im Außenbereich liege, so Heller.

Koch kritisiert weiter, dass die Verwaltung jeden Monat andere Daten zum Kitaplatzbedarf vorlege. Er habe das Gefühl, dass es in der Verwaltung kreuz und quer laufe. „Im Kita-Bereich ist es eine Katastrophe“, ergänzt UWG-Fraktionsvorsitzender Hans Gerd Feldenkirchen. Mal heiße es, dass 24 neue Gruppen notwendig seien, dann werde die Zahl 22 genannt, dann wieder die Zahl 30. Ziemlich unverblümt wird die seit August 2016 amtierende Sozialbeigeordnete Alice von Bülow kritisiert. „Ich bin seit 2009 im Jugendhilfeausschuss, so etwas chaotisches habe ich noch nicht erlebt“, so Heller.

Bereits auf die UWG-Pressemitteilung hin hatte der GA um eine Stellungnahme der Stadt gebeten. Bis Redaktionsschluss am Donnerstagabend erfolgte diese weiterhin nicht.

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