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48 Kamerastandorte möglich: Konzept zur Videoüberwachung in Köln vorgestellt

48 Kamerastandorte möglich : Konzept zur Videoüberwachung in Köln vorgestellt

Polizeipräsident Jürgen Mathies hat am Montagnachmittag den Planungsstand zur Videobeobachtung in der Kölner Innenstadt vorgelegt und erläutert. Das noch unter dem Vorbehalt möglicher Veränderungen stehende Konzept sieht 48 Kamerastandorte in vier ausgesuchten Bereichen vor.

In der Phase der Erstellung des Konzeptes hatte Polizeipräsident Mathies unter anderem die Vertreter von Fraktionen im Polizeibeirat und der Bezirksvertretung Innenstadt über die Pläne informiert.

Dabei hatte er für eine breite Unterstützung der Videobeobachtung geworben.

Polizeipräsident Mathies betont: "Es ist wichtig und zielführend, wenn politische Verantwortungsträger der Stadt Beiträge in diese Thematik einbringen und ein breiter Konsens erreicht wird."

Konzept der Standortauswahl

Die Auswahl der Standorte für die Kameras ist nicht beliebig. Sie erfolgte auf Basis der Kriminalitäts- und Einsatzentwicklung von 2013 bis 2015. Neben Belangen des Datenschutzes werden auch Aspekte des Arbeitsschutzes bei der Einrichtung von Auswerteplätzen in dem Konzept berücksichtigt.

Prüfung von Auswerteplätzen der Videos

Es wird derzeit noch geprüft, ob die Auswerteplätze der Polizei in der zentralen Leitstelle in Köln-Kalk oder in der Innenstadtwache platziert werden. Ziel ist, die Präsenzkräfte in der Innenstadt schnell an die jeweiligen Orte zu dirigieren, wenn auf den Bildschirmen Situationen erkennbar sind, die polizeiliches Einschreiten erfordern.

Standorte Videoüberwachung