1. Region
  2. Köln & Rheinland

Köln/Leverkusen: Härtere Maßnahmen wegen Coronavirus - Treffen verboten

Wegen der Corona-Krise : Köln verbietet Treffen von mehr als zwei Menschen

Die Stadt Köln toleriert keine Treffen mehr von drei oder mehr Menschen. Familien sind davon ausgenommen. Auch Leverkusen hat härtere Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus angekündigt.

„Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen außerhalb der engeren Familie werden nicht mehr toleriert, dies wird verstärkt kontrolliert.“ Das teilte die Stadt Köln am Freitagnachmittag mit. Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus greift die Stadt Köln nun härter durch. Das Ordnungsamt werde am Wochenende verstärkt kontrollieren und Versammlungen mit mehr als zwei Menschen auflösen. In Bonn gilt aktuell noch die Grenze von zehn Personen.

Noch härter greift Leverkusen durch. Die Menschen dort dürfen wegen der Coronakrise ab sofort bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr im Freien zusammenkommen. „Zusammenkünfte von zwei oder mehr Personen unter freiem Himmel“ seien untersagt, heißt es in einer Allgemeinverfügung der Stadt.

Ausnahme seien Gruppen, die zusammen wohnen, zum Beispiel Familien oder Wohngemeinschaften. Zusammenkünfte „bei der Erledigung von Besorgungen zur Deckung des täglichen Bedarfs“ - etwa in Warteschlagen - oder aus „zwingenden beruflichen Gründen“ seien ebenfalls nicht verboten. „Leverkusen hat keine Ausgangssperre erlassen“, betonte eine Sprecherin der Stadt. Zuvor hatte der WDR berichtet.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen außerhalb der engeren Familie werden nicht mehr toleriert, dies wird verstärkt kontrolliert. OB <a href="https://twitter.com/HenrietteReker?ref_src=twsrc%5Etfw">@HenrietteReker</a> &amp; der Krisenstab danken allen, die sich daran halten und so einen wichtigen Beitrag leisten, Infizierungen zu verlangsamen. <a href="https://t.co/ItGOZ1FnDw">pic.twitter.com/ItGOZ1FnDw</a></p>&mdash; Stadt Köln (@Koeln) <a href="https://twitter.com/Koeln/status/1241020912658518018?ref_src=twsrc%5Etfw">March 20, 2020</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
Dieses Element enthält Daten von Twitter. Sie können die Einbettung solcher Inhalte auf unserer Datenschutzseite blockieren

Trotz aller Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus sind in Nordrhein-Westfalen weiterhin Ausgangssperren möglich. „Jeder Einzelne hat es in der Hand zu verhindern, dass es Ausgangssperren gibt“, hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag gesagt.

Die Stadt Freiburg hatte am Donnerstag wegen der Corona-Pandemie ein sogenanntes Betretungsverbot ausgesprochen. Es soll für öffentliche Orte von diesem Samstag bis zum 3. April gelten. Wer sich im Freien aufhalten möchte, dürfe das nur noch allein, zu zweit oder mit Personen, die im eigenen Haushalt lebten, so die Stadt.

(ga/dpa)