Köln: E-Scooter-Fahrer fährt unter Drogen und ohne Versicherung zur Polizei

Ohne Versicherung unterwegs : E-Scooter-Fahrer fährt unter Drogen zur Polizei in Köln

Ein E-Scooter-Fahrer in Köln war nicht nur ohne Versicherungsschutz unterwegs, sondern stellte sich, nachdem er erwischt wurde, auch nicht ganz clever an. Am Ende hatte er mehrere Anzeigen kassiert - und ist seinen E-Scooter vorerst los.

Wie die Kölner Polizei am Sonntag nicht ganz frei von Ironie berichtete, hatte der 40-Jährige, nachdem er ohne Versicherung auf seinem E-Scooter erwischt worden war, einen Äußerungsbogen ausfüllen sollen. Das tat er auch brav und brachte das Dokument zur Polizeiwache in Köln-Kalk - allerdings reiste er vor den Augen mehrerer Beamter auf seinem weiterhin unversicherten E-Scooter an.

Als sich bei der Abgabe des Äußerungsbogen erneut Unregelmäßigkeiten ergaben, räumte der Mann auch noch ein, noch unter Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Er habe am Vorabend noch Marihuana konsumiert und starke Schmerzmittel geschluckt.

Die Polizisten stellten den E-Scooter des Kölners sicher, um ein technisches Gutachten fertigen zu lassen. Ein Arzt entnahm dem 40-Jährigen eine Blutprobe, und ihm wurde untersagt, ein Kraftfahrzeug zu führen, bis er vollständig ausgenüchtert sei.

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