Köln-Bonn: A59 am dritten Adventswochenende komplett gesperrt

Strecke zwischen Köln-Lind und Flughafen Köln/Bonn : A59 wird übers Wochenende komplett gesperrt

Weil derzeit an der A59 zwischen Köln und Bonn eine neue Brücke gebaut wird, soll es am Wochenende zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Ab Samstagmorgen wird die Autobahn komplett gesperrt.

Schlechte Nachrichten für Autofahrer: Die Autobahn 59 wird am dritten Adventswochenende zwischen Köln-Lind und dem Flughafen Köln/Bonn komplett gesperrt. Grund sind Brückenarbeiten in Höhe Köln-Wahn, wie der Landesbetrieb Straßen NRW am Freitag mitteilte. Demnach ist von Samstagmorgen, 14. Dezember, 5 Uhr, bis Montagmorgen, 16. Dezember, 5 Uhr, neben der Autobahn auch die L489 (Heidestraße) im Bereich der Anschlussstelle Wahn betroffen.

In Richtung Bonn wird die A59 zwischen den Anschlussstellen Flughafen und Wahn gesperrt. Autofahrer werden ab dem Flughafen über die L84 und die B8 zur Anschlussstelle Lind geführt, die Umleitung ist mit einem roten Punkt ausgeschildert. An der Anschlussstelle Wahn kann von der L489 aus auf die A59 in Richtung Bonn aufgefahren werden.

Brücke wird neu gebaut

In Richtung Köln wird der Verkehr der A59 ab Lind über die B8 zum Flughafen umgeleitet. An der Anschlussstelle Wahn kann aus Wahnheide kommend von der L489 auf die A59 in Richtung Köln aufgefahren werden.

Grund für die Sperrungen sind Arbeiten im Zuge eines Brückenneubaus. Nach Angaben von Straßen NRW werden mit fünf Autokränen sechs Fertigteile für die neue breitere Brücke eingehoben. Im Anschluss wird die Brücke für weitere Arbeiten vorbereitet.

Neue Fahrbahndecke

Darüber hinaus werde in Richtung Köln vor der Anschlussstelle Wahn die Fahrbahndecke der A59 saniert, zudem finden Markierungsarbeiten statt. Auf der Behelfsbrücke werden sechs Fahrbahnplatten ausgetauscht. Nach Abschluss der Arbeiten soll am Dienstagabend, 17. Dezember, zudem die aktuell gesperrte Abfahrt in der Anschlussstelle wieder freigegeben werden.

In den kommenden Monaten sollen dann mehrere Bauteile betoniert werden, anschließend folgen Erdarbeiten und der Straßenbau. Voraussichtlich im kommenden Sommer sollen beide Fahrtrichtungen auf die neue Brücke gelegt werden, teilt der Landesbetrieb mit. Dann könne die Behelfsbrücke abgebaut und die verbliebene Brückenhälfte in Richtung Köln abgebrochen und neu gebaut werden.