„Kleintiermassaker“ in Solingen: Jagdhund soll zahlreiche Kleintiere getötet haben

„Kleintiermassaker“ in Solingen : Jagdhund soll zahlreiche Kleintiere getötet haben

Zehn Meerschweinchen und acht Kaninchen: Das ist die Beute, die ein Jagdhund getötet haben soll. Zu dem Fall hat nun das Gericht in Düsseldorf ein Urteil gesprochen.

Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat einen Solinger Jagdhund als gefährlich eingestuft, der zehn Meerschweinchen und acht Kaninchen getötet haben soll. Das Gericht bestätigte im Eilverfahren am Mittwoch einen von der Stadt Solingen verhängten Leinen- und Maulkorbzwang für den Hund der Rasse Deutsch Drahthaar. Alle Erkenntnisse sprächen dafür, dass der Rüde das „Kleintiermassaker“ begangen habe, teilte das Gericht mit.

Zwei Mal soll der Hund Kleintierzwinger aufgebrochen und die Tiere darin getötet haben. Der Halter habe die Angriffe seines Hundes zunächst eingeräumt und erst später bestritten. Er habe auch angegeben, dass sein Rüde ein ausgezeichneter Jagdhund sei, der hin und wieder eine Katze jage oder reiße. Gegen den Beschluss ist eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster möglich (Az.: 18 L 4205/16).