Neuzugang im Hippodom: Erdferkeldame "Curly" zieht im Kölner Zoo ein

Neuzugang im Hippodom : Erdferkeldame "Curly" zieht im Kölner Zoo ein

Der Hippodom im Kölner Zoo kann sich über frischen Wind im Erdferkel-Bereich freuen. Eine quirlige Erdferkeldame leistet nun ihrer Artgenossin Gesellschaft.

Es gibt einen Neuzugang im Kölner Zoo: die sechzehnjährige Erdferkeldame "Curly". Nach einigen Zwischenstopps in anderen Zoos, wie in den Niederlanden und Belgien, ist Curly nun in Köln angekommen. Doch Curly ist nicht allein: "Himba", ebenfalls ein weibliches Erdferkel, wohnt auch im Erdferkel-Bereich, und so bilden die beiden laut Mitteilung des Zoos von nun an eine "muntere Zweier-WG".

Im Gegensatz zu Himba hat die sechzehnjährige Artgenossin weniger Haare. Durch ihre hellere Farbe und kleinere Statur ist sie laut Zoo gut von Himba zu unterscheiden. Allem Anschein nach hat sich Curly schon bestens eingelebt. Sie springt im Gehege umher, gräbt gerne und versteht sich mit den Pflegern. Curly hat außerdem schon fünf Mal erfolgreich Nachwuchs aufgezogen. Ihr letztes Jungtier lebt zur Zeit noch im Zoo in Belgien.

Erdferkel kommen sonst nur in Afrika vor, bewohnen dort aber nahezu alle möglichen Lebensräume. Außergewöhnlich ist das markante Aussehen der Tiere: Mit ihrem runden Rücken, großen Ohren, dem fleischigen Schwanz, der langen, röhrenförmigen Nase und der 30 Zentimeter langen und klebrigen Zunge könnten die Erdferkel eine Mischung aus Känguru und Ameisenbär sein. Mit den Ameisenbären teilen sie sich auch die Nahrung, nämlich Termiten und Ameisen.

Während die sonst nachtaktiven Tiere als Einzelgänger gelten, können sie im Zoo in Gruppen gehalten werden und sind sogar morgens und abends aktiv. Hier können sie auch bis zu 30 Jahre alt werden. Erwischt man die beiden Erdeferkel dann doch beim Schlafen, können sie in ihrer Höhle im Zoo durch eine Scheibe beobachtet werden.

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