Die Woche im Linksrheinischen: Das sind aktuelle Bauarbeiten im Rhein-Sieg-Kreis

Die Woche im Linksrheinischen : Das sind aktuelle Bauarbeiten im Rhein-Sieg-Kreis

Obgleich die Sommerferien in die bereits vierte von sechseinhalb Wochen gehen, ist nicht Gefahr gegeben, dass es in Vorgebirge und Voreifel die Langeweile ausbricht: Es wird nämlich fleißig gebaut, andernorts abgerissen.

Was bringt die Woche im Linksrheinischen? Wenn Sie sich wundern, dass es auf den Straßen in der Region seit Tagen erkennbar leerer ist als gewöhnlich, liegt das daran, dass wir in die bereits vierte Woche der Großen Ferien einbiegen. Die längsten Ferien des Jahres bedeuten indes nicht, dass hier im Wortsinne alle Räder stillstehen – im Gegenteil. Ab Montag rücken etwa in Meckenheim kraftvolle Abrissbagger am Neuen Markt an, um die marode Parkpalette abzureißen. Leise hat sich der Rost im Laufe der Jahre durch das zweigeschossige Bauwerk gefressen. Bis Samstag, 31. August, sollen es die Baumaschinen laut Stadt dem Erdboden gleich gemacht haben. Wobei: Die Abrissprofis aus Viersen, die am Montag ihr Werk beginnen, haben im vergangenen Jahr bewiesen, dass sie auch bedeutend schneller fertig werden können: Genau vor einem Jahr hatten sie die Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die A 565 bei Merl innerhalb einer Nacht und eines Morgens verschwinden lassen.

Eher aufbauender statt abbauender Art haben sich Spezialisten seit September 2017 an der Ruine der Tomburg bei Wormersdorf zu schaffen gemacht. Insbesondere das Mauerwerk der einst massiven Umwehrung hat im Laufe der Jahre gelitten. Außerdem schädigte eindringendes Wasser das weithin sichtbare Wahrzeichen der Voreifelregion. Jede Menge Spaß ist also garantiert. Am Donnerstag streben eine Reihe von Geldgebern dieser Sanierung zur Tomburg hinauf, um sich anzusehen, was ihr Obolus Gutes bewirkt hat. Wobei: Um die Tomburg wieder in Gänze aufzubauen, könnten sie noch ein wenig frisches Geld mitbringen...

Saniert wird derzeit auch die Alte evangelische Kirche in Bornheim. Diese Arbeiten sollen den Absturz des Turmkreuzes des besonderen Kirchengebäudes verhindern. Besonders macht das 1863 geweihte Gotteshaus ein nicht unbedeutendes Detail der Finanzierung: Ein jüdischer Kaufmann half seinerzeit den Protestanten, eine eigene Kirche zu errichten. Wir werden in dieser Woche vor Ort sein, um ums über den Stand der Sanierungsarbeiten zu informieren.

Was sind Ihre Themen der Woche? Schreiben Sie uns gerne an vorgebirge@ga-bonn.de.