Touristmus in der Voreifel: Apfelroute und Beethoven sollen Gäste locken

Touristmus in der Voreifel : Apfelroute und Beethoven sollen Gäste locken

Die Rhein-Voreifel Touristik bemüht sich um europäische Fördermittel zur Realisierung der Themenradroute.

Zwei Worte mit enormer Strahlkraft lassen die Touristiker im Linksrheinischen schier ins Schwärmen geraten. Zum einen ist das die Apfelroute – die linksrheinische Themenradroute, die durch sechs Kommunen verlaufen soll – und zum anderen ist es Beethoven. Mit dem Potenzial dieser beiden Stichworte beschäftigten sich die Mitglieder des Vereins Rhein-Voreifel-Touristik (RVT) während der Jahresmitgliederversammlung im Rathaus der Gemeinde Wachtberg.

Auf Einladung des RVT berichtete Ralf Birkner, Geschäftsführer der Beethoven Jubiläumsgesellschaft Bonn, über die geplanten Veranstaltungen anlässlich des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven. Zum sogenannten BHTVN 2020 ist eine Fülle von Veranstaltungen geplant, die die Marke Beethoven noch stärker ins Bewusstsein rufen sollen, erklärte Birkner.

Ausdrücklich warb der Jubiläumschef beim RVT darum, BHTVN 2020 auch in der Region rund um Bonn zu verankern – wie und in welcher Form gelte es noch zu besprechen.

Ein Anziehungspunkt für Besucher – insbesondere Wanderer und Radfahrer – soll die geplante Apfelroute werden. Als zentrales Ziel des Projektes sieht die RTV die Verbesserung der touristischen Infrastruktur in der Region Rhein-Voreifel durch die Entwicklung einer bisher einzigartigen Themenradroute in der Region. Die über 100 Kilometer lange Radwanderstrecke „Apfelroute“ verbindet die sechs Kommunen, dockt an die bestehenden Rad-Routen an und eröffnet so weitere Ziele und Wege in und über die Projektregion hinaus (der GA berichtete).

Die Apfelroute ist die erste größere Themenroute in der Region und werde ergänzt durch sechs thematische Themenschleifen à 20 Kilometer in jeder Kommune. Der Clou: Die Route werde entlang der Anbaugebiete von regionalen Produkten unter Einbindung von Hofläden und Hofcafés führen. „Die Apfelroute bietet den Nutzern einen attraktiven Zugang zur Schönheit und zum Abwechslungsreichtum der Kulturlandschaft“, sagte Luana Felline, stellvertretende Geschäftsführerin des Vereins Rhein-Voreifel-Touristik. Der RVT habe sich zur Realisierung dieses Vorhabens um Mittel aus einem europäischen Förderprogramm bemüht.

Und: Während der Versammlung im Wachtberger Rathaus stellte sich Stefanie Johnen den Mitgliedern des Vereins vor. Die gelernte Veranstaltungskauffrau vertritt ab 1. Februar die Vizegeschäftsführerin Luana Felline, die in Elternzeit geht, wie der RVT erklärte.

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