Polizei ermittelt in Köln: Alkoholisierter wollte Handgranate seinen Freunden zeigen

Polizei ermittelt in Köln : Alkoholisierter wollte Handgranate seinen Freunden zeigen

Wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt die Kölner Polizei gegen einen 30-Jährigen, der mit einer Handgranate herum hantierte.

Wie die Polizei mitteilt, verständigten Passanten am Samstagabend gegen 21 Uhr den Notruf, weil ein Mann in Köln-Kalk mit einer Handgranate herum hantierte. Als die Beamten antrafen, trafen sie eine mehrköpfige Personengruppe auf dem Parkplatz an der Buchforststraße an. Unter ihnen war auf der von den Zeugen beschriebene Verdächtige.

Als die Polizisten den Mann, der offenbar alkoholisiert war, auf den Verdacht ansprachen, deutete dieser auf seinen Rucksack und zeigte die darin neben Bierflaschen gelagerte Handgranate. "Ich habe die Handgranate vor einigen Monaten beimeiner Arbeit in einer Wertstoffdeponie gefunden", gab der Mann an."Heute habe ich sie mitgebracht, um sie meinen Freunden zu zeigen."

Um Unbeteiligte nicht zu gefährden, sperrte die Polizei sofort den Parkplatz ab und verständigte den Kampfmittelräumdienst. Dieser stellte das gefährliche Geschoss sicher und entschärfte es.

Als die Polizei im Anschluss auch die Wohnung des 30-Jährigen untersuchte, wurden zudem ein verrosteter Revolver und ein Schlagring gefunden.

Der Mann wurdezur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz aufgenommen.

Mehr von GA BONN