Führerscheine weg: Alkoholisierte E-Scooter-Fahrer in Köln gestürzt

Führerscheine weg : Alkoholisierte E-Scooter-Fahrer in Köln gestürzt

Drei Männer aus Köln sind nach der Fahrt auf einem E-Scooter ihre Führerscheine los. Nach teils folgeschweren Stürzen unter Alkoholeinfluss hatten Passanten die Polizei alarmiert.

In der Nacht auf Donnerstag hat die Polizei Führerscheine insgesamt dreier E-Scooter-Fahrer sichergestellt, wie sie am gleichen Tag mitteilte. Laut Polizei zeigten sich alle drei überrascht, als die Beamten ihnen erzählten, dass bei einem E-Scooter die gleichen Promillegrenzen wie am Autosteuer gelten - zum Leidwesen der drei Fahrer.

Um 3.25 Uhr hätten die Beamten an der Kreuzung von Hahnenstraße und Neumarkt mehrere Menschen gesehen, die sich um einen jungen Mann kümmerten. Dieser habe im Gleisbett der Stadtbahn gelegen und sich Gesichtsverletzungen sowie eine Nasenfraktur zugezogen. Außerdem seien einige Zähne abgebrochen gewesen. Neben ihm im Gleisbett habe ein Leihscooter gelegen. Ersten Ermittlungen nach habe der 25-Jährige mit mehr als einem Promille Alkohol im Blut versucht, die Gleise zu überqueren. Dabei soll er an den Vertiefungen hängengeblieben und gestürzt sein.

Dass sein 26-jähriger Begleiter nicht nüchtern war, sei den Beamten bei der Unfallaufnahme aufgefallen: 1,3 Promille ergab ein durchgeführter Alkotest. Der junge Mann räumte ein, ebenfalls mit einem geliehenen E-Scooter gefahren zu sein, obwohl er als absolut fahruntüchtig galt.

Eine halbe Stunde später wurde die Polizei erneut alarmiert. Dieses Mal riefen Passanten sie zur Kreuzung der Roon- und Beethovenstraße. Dort sei ein 39-Jähriger beim Wechsel vom Mittelstreifen der Beethovenstraße auf den Gehweg gestürzt. Ein Alkoholtest zeigte bei ihm 2,3 Promille. Er wurde mit Verletzungen am Kopf sowie am Oberarm in ein Krankenhaus geliefert.