Bei der Bundespolizei in Köln

Täter stellt sich nach einem Jahr auf der Flucht

Bundespolizisten, hier am Kölner Hauptbahnhof, bekommen neue Schutzwesten.

Beamte der Bundespolizei in Köln. (Symbolfoto)

Köln. Ein gesuchter Straftäter hat sich bei der Bundespolizei in Köln gestellt. Er hatte sich ein Jahr lang versteckt, weil er eine Geldstrafe von gut 2000 Euro nicht zahlen konnte.

Geld- oder Freiheitsstrafe hätte einen 65-Jährigen erwartet - doch der Mann entschied sich für die Flucht. Am Montagabend stellte sich ein Straftäter mit den Worten "Ich bin seit einem Jahr auf der Flucht" bei der Bundespolizei in Köln.

Als der Gesuchte an der Containerwache am Kölner Hauptbahnhof klingelte, hatte er einiges hinter sich. Wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort hatte ihn die Staatsanwaltschaft Koblenz monatelang per Haftbefehl gesucht. Eigentlich wäre er mit einer Geldstrafe in Höhe von 2075 Euro davon gekommen, doch er konnte diese nicht aufbringen und wollte auch nicht die in diesem Fall fällig gewordene Freiheitsstrafe von 40 Tagen hinter Gitter absitzen. Er versteckte sich nach eigenen Angaben mehr als ein Jahr lang. Doch nicht nur dies beichtete er den Bundespolizisten. Er hatte auch einen Mietwagen seit einem Jahr unterschlagen.

Die Beamten der Bundespolizei überprüften den Haftbefehl und nahmen eine weitere Anzeige wegen der Unterschlagung des Mietwagens auf. Danach übergaben sie den Straftäter an die Kriminalpolizei.