Ausbau der Schule

Startschuss für die Erweiterung in Witterschlick

Symbolischer Spatenstich: (v. l.) Michael Kleefuß (Gemeinde Alfter), Serafino Pizzuto (P + M Baugesellschaft), Bettina Habeth, Wolfgang Bauer, Rolf Schumacher und Susanne Petram (Gemeinde Alfter).

Symbolischer Spatenstich: (v. l.) Michael Kleefuß (Gemeinde Alfter), Serafino Pizzuto (P + M Baugesellschaft), Bettina Habeth, Wolfgang Bauer, Rolf Schumacher und Susanne Petram (Gemeinde Alfter).

Witterschlick. In Witterschlick sollen neue Klassenräume entstehen. Zusätzlich sind weitere Maßnahmen geplant, um das Gebäude barrierefrei zu machen. Die Zahl der Schüler an der Grundschule soll zu dem im kommenden Jahr steigen.

Seit zehn Jahren ist Rolf Schumacher nun Bürgermeister der Gemeinde Alfter. Als er damals sein Amt angetreten habe, habe es Stimmen gegeben, die meinten, dass die Witterschlicker Grundschule keine große Zukunft habe. Das berichtete Schumacher am Montag bei einem Termin, der davon zeugte, dass dem keinesfalls so ist. Schließlich war Schumacher zusammen mit anderen Vertretern der Gemeinde in die Schule gekommen, um symbolisch den Startschuss für deren Erweiterung zu geben.

Bis Sommer 2020 sollen drei neue Klassenräume in einem Anbau entstehen. Im Bestand werden wiederum der Brandschutz verbessert sowie die Toiletten saniert. Ein Aufzug soll alle Stockwerke barrierefrei erreichbar machen. In Witterschlick gebe es einen enormen Druck auf den Wohnungsmarkt, so Schumacher. Er führte unter anderem das abgeschlossene Neubaugebiet am Gartenweg sowie das geplante am Buschkauler Feld an. Schulleiterin Bettina Habeth nannte dazu Zahlen. Genau 239 Jungen und Mädchen besuchten aktuell die Gemeinschaftsgrundschule Witterschlick. Im kommenden Schuljahr würden es 257 sein. „Zum Schuljahr 2019/20 sind wir erstmals vollständig dreizügig“, so Habeth. Dazu kommt ein wachsender Bedarf an Plätzen im Offenen Ganztag. Zurzeit nutzt die Schule provisorische Containerklassen.

Wie Architekt Wolfgang Bauer erläuterte, werde der Anbau kranzförmig an den Bestand angebaut. Die Gemeinde geht aktuell von Kosten in Höhe von 1,48 Millionen Euro (brutto) für sämtliche Arbeiten aus.