Von Köln zurück nach Polen

Polizei stoppt demolierten Lastwagen auf der A4

„Follow“ – die Aufforderung zum Folgen zeigt die Leuchtschrift des Streifenwagens der Autobahnpolizei mehrsprachig an.

Symbolbild

Köln. Die Kölner Autobahnpolizei hat am Mittwochmorgen einen unverantwortlichen Plan eines Sattelzugfahrers verhindern können. Der Fahrer wollte seinen massiv beschädigten Lastwagen quer durch Deutschland bis nach Polen zurückfahren.

Die Kölner Autobahnpolizisten staunten nach eigener Aussage nicht schlecht, als sie am Mittwochmorgen einen Lastwagen auf der Raststätte Aggertal-Süd näher begutachteten. Der Lkw war im hinteren Bereich massiv beschädigt, eine komplette Ladetür fehlte und der Fahrzeugrahmen sowie ein Querträger hinter der zweiten Achse waren gerissen.

Ein Tankstellenangestellter hatte am frühen Morgen gegen 6.45 Uhr die Polizei in Köln verständigt und auf den schwer beschädigten Lastwagen hingewiesen. Nach Ansicht legten die Beamten den Aufleger des Sattelzuges umgehend still.

Mit diesem schwer beschädigten Sattelzug wollte der Fahrer über die Autobahn A4 Richtung Polen weiterfahren.

Mit diesem schwer beschädigten Sattelzug wollte der Fahrer über die Autobahn A4 Richtung Polen weiterfahren.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Eigentümer des Sattelzuges seinen Fahrer nach einem Unfall in Belgien angewiesen, den Lastwagen trotz der massiven Schäden quer durch Deutschland zurück nach Polen zu fahren. Daraus wurde jedoch nichts. der Aufleger musste dableiben. Allerdings konnte der 40-jährige Fahrer nach der Zahlung eines Bußgeldes mit der Zugmaschine seines Sattelzuges die Fahrt nach Polen fortsetzen.