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Stundenlange Sperrung der Autobahn: 64-Jähriger stirbt bei Horror-Unfall auf der A4

Stundenlange Sperrung der Autobahn : 64-Jähriger stirbt bei Horror-Unfall auf der A4

Am Donnerstagmorgen hat sich auf der A4 bei Merzenich ein schwerer Unfall ereignet. Ein 64-jähriger Mann erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle, weitere Unfallbeteiligte wurden schwer verletzt.

Horror-Unfallserie auf der A4 in Fahrtrichtung Olpe mit einem Toten und drei Schwerverletzten: Kurz hinter der Anschlussstelle Merzenich hat sich am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr aus zunächst unbekannten Gründen ein Kleinwagen überschlagen. Der 64-jährige Fahrer aus Attendorn wurde dabei aus seinem blauen Nissan Almera geschleudert und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb, teilte die Polizei mit.

Ein 13-Jähriger wurde auf dem Beifahrersitz eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste mit großem Aufwand aus dem Fahrzeug befreit werden. Danach fuhren nach ersten Erkenntnissen zwei weitere Autos in den Kleinwagen, der auf der Überholspur liegen geblieben war. Beide Nachfolgende, ein 26-jähriger Autofahrer und eine 30-jährige Autofahrerin, wurden ebenfalls schwer verletzt. Rettungskräfte brachten die drei Schwerverletzten ins Krankenhaus.

Die A4 wurde nach dem Unfall am Morgen in Fahrtrichtung Köln zwischen Düren-Langerwehe und Elsdorf bis in den Nachmittag gesperrt. Erst gegen 16 Uhr waren die Unfallaufnahme und die anschließenden Reinigungsarbeiten beendet. Größere Mengen Betriebsstoffe seien ausgelaufen und hätten die Aufräumarbeiten verzögert, sagte ein Polizeisprecher.

Für Autofahrer auf der A4 gab es nach Angaben von Straßen NRW Verzögerungen von zeitweise mehr als einer Stunde im Bereich Richtung Köln. Auf der Gegenfahrbahn wurde kurzzeitig die linke Spur gesperrt. Hier lagen Trümmerteile auf der Fahrbahn. (mit Material von dpa)