Köln: 15-Jähriger soll gestohlenes Auto zum Kauf angeboten haben

Köln : 15-Jähriger soll gestohlenes Auto zum Kauf angeboten haben

Die Polizei Köln hat am Mittwochnachmittag einen 15-Jährigen verhaftet, der verdächtigt wird, einen Wagen gestohlen und mit gefälschten Papieren zum Verkauf angeboten zu haben. Beim Übergabetermin des Audis wurde der potentielle Käufer misstrauisch und rief die Polizei.

In Köln ist ein 15-Jähriger wegen des Verdachts auf Autodiebstahls und versuchter Hehlerei vorläufig festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, habe der Jugendliche am Mittwochnachmittag im Stadtteil Nippes versucht, einem 30-jährigen Autohändler einen gestohlenen Audi mit gefälschten Zulassungsbescheinigungen zu verkaufen.

Laut Mitteilung hatte der 15-Jährige den Audi A6 zuvor auf einer Verkaufsplattform im Internet für einen Preis von mehr als 20.000 Euro dem 30-Jährigen zum Verkauf angeboten. Der Jugendliche sei in Anzug und Krawatten zu dem Übergabetermin erschienen.

Der potentielle Käufer wurde skeptisch, als er erkannte, dass die ausgehändigte Zulassungsbescheinigung gefälscht war. Auch das jugendliche Erscheinen des Verkäufers erhärtete seinen Verdacht. Der 30-Jährige alarmierte die Polizei.

Verdächtiger hat Audi vermutlich in Erkrath gestohlen

Die Beamten stellten die Personalien des Verkäufers fest und klärten den Hintergrund des zum Kauf angebotenen Audis auf: Der Wagen wurde in Erkrath gestohlen und die gefälschten Autopapiere stammen aus einem Diebstahl beim Straßenverkehrsamt Duisburg. Bei dem am Audi angebrachten Kennzeichen handelte es sich um nicht für das Fahrzeug ausgegebene Dubletten. Die Beamten ließen den Wagen abschleppen und stellten die Zulassungsbescheinigung und den Fahrzeugschlüssel sicher.

Beweise, die in der Wohnung des 15-Jährigen gefunden wurden, erhärteten den Verdacht der bisherigen Ermittlungen, dass der Verdächtige auch für den Diebstahl des Wagens verantwortlich ist. Laut Mitteilung war der Jugendliche bereits wegen Diebstahlsdelikten und Fahren ohne Fahrerlaubnis polizeibekannt. Er muss sich nun erneut wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Diebstahls, der Urkundenfälschung und der versuchten Hehlerei verantworten.