Roettgenstraße in Kircheib: Jonny Winters eröffnet sein eigenes Elvis-Museum

Roettgenstraße in Kircheib : Jonny Winters eröffnet sein eigenes Elvis-Museum

Eigentlich ist das Haus an der Roettgenstraße in Kircheib schon lange ein Elvis-Museum. Schließlich widmet Elvis-Entertainer Jonny Winters sein Leben nicht nur mit Auftritten, sondern auch mit seiner Sammelleidenschaft bezüglich Elvis-Devotionalien dem Schaffen Presleys.

Pünktlich zum 37. Todestag des King of Rock'n'Roll eröffnete Winters am Samstag sein eigenes Elvis-Museum. Auf knapp 100 Quadratmetern in aufwendig gefertigten Glasvitrinen sind nicht nur Plattencover, Original-Filmplakate und Konzerteintrittskarten zu sehen.

Neben einer originalen Armeejacke, die Elvis zwischen 1958 und 1960 während seiner Militärzeit in den amerikanischen Ray-Barracks in Friedberg trug, zeigt Winters auch den Original-Frisiersalon, in dem sich Presley zwei Mal pro Woche die Haare schneiden ließ. Militärisch kurz statt der bekannten Tolle, versteht sich.

"Er war ein sehr netter, großzügiger und zuvorkommender Mensch, an den ich mich gern erinnere", sagt Karl-Heinz Stein. Der mittlerweile 79-Jährige schnitt Presley zwei Jahre lang in der Kaserne die Haare und war extra aus Friedberg zur Eröffnung des Elvis-Museums nach Kircheib gekommen, um die Besucher mit seinen Erinnerungen zu erfreuen.

Info

Wer sich das Museum anschauen möchte, kann sich auf der Internetseite von Jonny Winters unter www.jonnywinters.de informieren.

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