Für mehr Kontrollen

Für mehr Kontrollen

LSK begrüßt Monitoring beim Quarzkiesabbau. Der Landschaftsschutzverein Kottenforst (LSK) begrüßt das geplante Monitoring, das der Regionalrat in Zusammenhang mit der Ausweisung von Konzentrationszonen für den Abbau von Quarzkies im neuen Regionalplan einführen will.

Das teilte der Vorstand der Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken mit. Mit dem Monitoring soll der Fortgang des Kiesabbaus in der Region Kottenforst/Ville in den nächsten Jahrzehnten überwacht werden.

Der LSK verspricht sich davon einen verantwortungsvollen Umgang mit dem wertvollen Rohstoff hochreiner Quarzkies auch seitens der Abbauunternehmen. "Das geplante Monitoring kann das damit verfolgte Ziel nur erreichen, wenn es von neutraler und fachkundiger Stelle regelmäßig und mit einem verlässlichen Kontrollinstrumentarium durchgeführt wird", betonte LSK-Vorsitzender Thomas Klodt. "Von besonderer Bedeutung sind dabei die gegenüber den Quarzkiesabbau betreibenden Unternehmen eingesetzten Kontrollinstrumente." Es gelte, über die von den Unternehmen vorgelegten Erfassungsbögen hinaus konkrete Maßnahmen zur Überprüfung einzusetzen, zum Beispiel stichprobenartige Einsicht in Lieferscheine und Rechnungsunterlagen, so der LSK weiter. Nur so könne sichergestellt werden, dass Menge und Qualität des abgebauten Quarzkies verlässlich und nachvollziehbar ermittelt werden können.

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