Hochspannungsstromtrasse: Die Masten wachsen

Hochspannungsstromtrasse : Die Masten wachsen

Die Vorarbeiten an der neuen Hochspannungstrasse von Amprion sind abgeschlossen: Die Firma Amprion hat mit den Vorarbeiten für die neue Hochspannungsstromtrasse, die von Koblenz-Weißenthurm bis Sechtem führt, begonnen.

Sie ist Teil der "Strom-Autobahn", die den in den Windparks an der Nordsee gewonnenen Strom nach Süddeutschland transportiert. Die Trasse durchschneidet das Stadtgebiet von Meckenheim, das Gebiet der Gemeinde Alfter und das der Stadt Bornheim.

Die paarweise aufgestellten alten Masten werden ersetzt durch einen größeren Mast, der stärkere Stromleitungen hält. Diese neuen Leitungen transportieren mit 380.000 Volt Strom fast die doppelte Menge über eine doppelt so große Entfernung, nämlich 400 Kilometer. Die neue Hochspannungstrasse soll 2014 fertig sein.

Entlang der A61 stehen die neuen Masten schon. Planungsrecht für den Trassenverlauf auf dem Gebiet des Landes Nordrhein-Westfalen besteht seit Februar durch den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln. Die Vermessungen an den neuen Standorten sind abgeschlossen.

Darauf weisen hölzerne Messstöckchen im Boden hin. Kleine Wirtschaftswege und enge Kurven wurden ausgebaut, damit die schweren Baufahrzeuge problemlos zu den Baustellen gelangen.

Die Flächen, auf denen die Masten errichtet werden, sind gemäht oder gerodet. Damit die Lkw-Fahrer die Standorte auch finden, sind an vielen Feld- und Waldwegen kleine Schilder mit Nummern angebracht worden. Die Ziffern weisen auf den entsprechenden Mast hin. Außerdem mahnen großflächige Schilder unter den Stromleitungen Spaziergänger, Landwirte und Bauarbeiter zur Vorsicht.

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