Neue Bau- und Gewerbegebiete geplant: Die Kreisstadt wächst weiter

Neue Bau- und Gewerbegebiete geplant : Die Kreisstadt wächst weiter

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler bleibt weiterhin in jeder Hinsicht auf Wachstumskurs: Die Einwohnerzahl wächst, es gibt neue Wohn- und Gewerbegebiete - was die Attraktivität der Stadt nur unterstreicht, es gibt mehr Kindergartenplätze denn je und zahlreiche Vorhaben, die in den nächsten Jahren das Gesicht der Stadt verändern werden.

So wird beispielsweise das Areal rund um den Neuenahrer Bahnhof im Zuge der anvisierten Neugestaltung der östlichen Stadtzufahrt so manche Veränderung und Aufwertung erfahren. In einer Einwohnerversammlung im Rathaus zog Bürgermeister Guido Orthen Bilanz und gab einen Ausblick.

Fazit: Bad Neuenahr-Ahrweiler hat nicht nur als Wohnort eine ungebrochene Magnetwirkung, sondern dank bester Anbindung auch als Standort für Unternehmen.

27.864 Einwohner hat die Kreisstadt derzeit. Das sind 317 mehr als im vergangenen Jahr. Die meisten leben in den Stadtteilen Neuenahr (12.139) und Ahrweiler (7406), gefolgt von Heimersheim (2918) und Bachem (1214). 379 Geburten und 505 Sterbefälle hat es im Jahre 2014 in der Stadt gegeben, 103 Ehen wurden geschlossen. Wenngleich die Zahl der Sterbefälle im Vergleich zu den Geburten überwiegt, sorgen Zuzüge für ungebrochenes Wachstum bei den Einwohnerzahlen.

Mit Nachfolgenutzungen für die ehemalige Weinbauschule in Ahrweiler und die leerstehende Ahrtalkaserne an der Heerstraße hat die Stadt nicht nur zwei Probleme gelöst, sondern kann sich vielmehr auch über neue Arbeitsplätze freuen, die dort jeweils entstehen werden.

Das wird auch im neuen Gewerbegebiet an der Ahrweiler Straße der Fall sein. Eine Reihe von Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben haben auf einem 24.000 Quadratmeter großen Areal eine neue Heimstatt gefunden. "Zwölf Betriebe werden künftig an diesem Standort mehr als 250 Menschen Arbeitsplätze bieten", so Bürgermeister Guido Orthen.

Wie berichtet, soll sich fortan ein "City-Manager" um die Belange von Einzelhandel und Gewerbe kümmern. Noch im Herbst soll die Fachkraft, die in der Wirtschaftsförderungsabteilung angesiedelt sein wird, bei der Stadtverwaltung angestellt werden.

Optisch verändert wird der Bereich hinter dem alten Rathaus, in dem der Ahrtal-Tourismus seine Bleibe hat. An der Ecke Bergstraße/Rathausstraße wird der jetzige Parkplatz mit einem vierstöckigen Haus bebaut. Es entstehen Ladenlokale und Büros. Baubeginn ist in wenigen Wochen.

Gleich 90 Baugrundstücke entstehen ab 2016 im Neubaugebiet "Landskroner Straße-Süd" im Stadtteil Heppingen. Weitere Häuschen können an der Delder-straße oder auch am Vehner Weg in Heimersheim errichtet werden. Orthen: "Es ist erfreulich, dass es für das Stadtgebiet weiterhin ein so reges Bauinteresse von örtlichen und überörtlichen Investoren gibt."

Großes Interesse an optischer Veränderung gibt es derweil auch für den östlichen Ortseingang. In den Jahren 2016 bis 2019 soll eine sukzessive Umgestaltung erfolgen. Sowohl der Bahnhofsvorplatz als auch der östliche Bereich der Hauptstraße bis hin zum Bahnübergang sollen städtebaulich neu gestaltet werden.

Das betrifft nicht nur den unbefestigten Parkplatz, sondern auch den westlich vom Bahnhof gelegenen Bereich, an dem sich derzeit der einst vom Kur- und Verkehrsverein genutzte Pavillon und ein kleiner Park befinden. Das größte anstehende Projekt dürfte die Beseitigung des Bahnübergangs Hauptstraße/Heerstraße sein. Die bauliche Umsetzung soll zwischen 2017 und 2019 erfolgen.

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