GA-Wandertag an der Ahr: Was Sie zum GA-Wandertag wissen müssen

GA-Wandertag an der Ahr : Was Sie zum GA-Wandertag wissen müssen

Heute findet der GA-Wandertag an der Ahr statt. In Bad Breisig bereiten sich die Touristiker auf Gäste aus der ganzen Region vor. Die Kurstadt ist also ein adäquates Ziel aller vier Wanderrouten. Wir haben alle wichtigen Infos zum Wandertag zusammengestellt.

Wasser, Wandern, Wellness" hat sich Bad Breisig auf die Fahnen geschrieben, und so bietet sich die Stadt zwischen Rhein und Eifel Touristen als bestens ausgerüstete Gastgeberin an. Die Kurstadt ist also ein adäquates Ziel aller vier Routen beim GA-Wandertag 2019. Wenn auch das alte Kurhaus nicht mehr steht, hat der Service rund um den Gast in einer stattlichen Zahl angenehmer Hotels gute Tradition. Im neu hergerichteten Kurpark lässt es sich zudem für Groß und Klein trefflich entspannen, sei es auf dem großzügigen Spielplatz unter den hohen alten Bäumen, sei es dort auch beim Minigolf. Und für eine kleine Auszeit laden die Bänke rund um den Springbrunnen ein.

Wer Hunger oder Appetit auf Süßes hat, findet an der anschließenden Rheinpromenade eine große gastronomische Auswahl. An sonnigen Herbsttagen gibt es dort noch zahlreiche Plätze im Freien - knapp über dem Rhein.

Heilwasser aus einer Vielzahl von Quellen

Nicht nur der Rhein fließt durch die Kurstadt, Heilwasser sprudelt aus einer Vielzahl von Quellen. Am bekanntesten dürfte der 1914 durch Max von Geyr und Peter Lang erbohrte "Geyrsprudel" sein, der 34 Grad warmes Heilwasser aus 600 Metern Tiefe hervorbringt. Von ihm profitieren Gäste der Römer-Therme, denn er speist das moderne Thermalbad der Stadt. Es gibt einen Innen- und einen Außenbereich, Gegenstromanlage, Massagedüsen und mehr. Wer will, kann ein Wannenbad in dem natürlich belassenen braunen Wasser des Sprudels genießen. Und sportliche Besucher werden sich selbst im Winter in dem großen Sportbecken im Freien wohlfühlen. Sauna und Fitnesscenter runden das Angebot ab. Im Foyer lässt sich der Geyersprudel sogar kosten.

Beim Wandern kann man in Bad Breisig leicht ins Schwitzen geraten, denn auf einem Niveau knapp über dem Rhein beginnt eine Reihe exzellenter, zertifizierter Wanderwege. Sie führen in die durch Vulkane und aufgefaltetes Schiefergestein geprägte gebirgige Landschaft des Breisiger Ländchens und noch weiter auf die Eifelhöhen. Wohl der neueste im Bunde ist die "Eifelleiter", sie beginnt auf der Rheinpromenade und führt über die Hohe Acht, den mit 747 Metern höchsten Berg der Eifel, bis ins Eifelstädtchen Adenau. Wie zu hören ist, ziehen viele Wanderfreunde einen Abstieg dem Aufstieg vor.

17 Kilometer durch Wald, Wiesen und Acker

An der Römer-Therme beginnt der knapp 17 Kilometer lange Premium-Rundweg Breisiger Ländchen, auf dem sich beim Wandern durch Wald, Wiesen und Ackerlandschaften die Eigenart und Schönheit der Vordereifel erschließt. Grandiose Ausblicke verspricht die dritte Etappe des Rhein-Burgen-Weges von Bad Breisig Richtung Namedy.

Noch einmal zum Wasser: 24,6 Kilometer lang ist der Quellenweg, der an der Römer-Therme beginnt. Es gibt einen Märchenweg, einen Waldlehrpfad Mönchsheide, den Alten Weinbergsweg, den Keltenwanderweg und viele mehr. Auch eine "Himmelsleiter" ist dabei. Sie führt von den Rheinanlagen im benachbarten Brohl-Lützing über 13 Kilometer zum Aussichtspunkt Steinbergskopf.

Geschichte des Orts geht ins 6. Jahrhundert zurück

Bad Breisig hat eine Geschichte, die seit etwa dem sechsten Jahrhundert vor Christus belegt ist. Aus der Zeit stammen keltische Befestigungsanlagen, auf deren Reste Wanderer im Wald treffen können. Damals hieß die Stelle "Brysich". Die Römer nannten den Ort am Mittelrhein ab dem ersten Jahrhundert vor Christus "Brisiacum". Eine Fränkische Siedlung ist von 400 bis 600 nach Christus bekannt. Ab 1000 gehört das Breisiger Ländchen zum späteren "Kaiserlich freiweltlichen Damenstift zu Essen".

Die spätromanische Sankt-Viktor-Kirche Oberbreisig ist 1041 erstmals erwähnt. 1280 lässt die Essener Äbtissin Berta von Arnsberg den Ort mit Graben und Ringmauer befestigen. Zum Wahrzeichen der Stadt wurde die barocke Marienkirche in Niederbreisig mit ihrem markanten Turm. 1958 erhielt der Ort mit den vielen Quellen den Titel "Bad" und erst 1970 Stadtrechte. Bei einem Stadtrundgang stößt man auf zahlreich Relikte der langen Geschichte.

Bad Breisig mit den Ortsteilen Oberbreisig, Niederbreisig und Rheineck mit insgesamt etwa 9500 Einwohnern ist Teil der Verbandsgemeinde Bad Breisig, zu der auch Brohl-Lützing, Gönnersdorf und Waldorf gehören.

Wer sich noch weiter über das Ziel des GA-Wandertags informieren möchte, erhält vielfältiges Material in der Tourist-Info direkt am Kurpark. Die Tourist-Info ist mit einem Stand am Ziel des Wanderwegs vertreten.

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