Lackfabrik Jansen in Ahrweiler: Unternehmen produziert jetzt eigenen Strom

Lackfabrik Jansen in Ahrweiler : Unternehmen produziert jetzt eigenen Strom

Die Lackfabrik Jansen in Ahrweiler produziert nun ihren eigenen Strom. Am Dienstag wurde eine sich über 300 Quadratmeter erstreckende Fotovoltaikanlage in Betrieb genommen. Es ist die erste Anlage in Rheinland-Pfalz, die vom Stromkonzern RWE installiert und finanziert wurde.

Die Energiewende und die gesteckten Klimaschutzziele forcieren die dezentrale Erzeugung und Nutzung von regenerativem Strom. Damit Unternehmen erneuerbare Energien nutzen und vor allem selbst produzieren können, bietet die RWE AG ihren Kunden über das Errichten und Verpachten derartiger Anlagen nun die Möglichkeit, ihre Stromkosten langfristig ohne eigene Investitionstätigkeit zu senken.

Für 18 Jahre hat die Ahrweiler Lackfabrik die auf dem Firmendach installierte Fotovoltaikanlage gepachtet. "Wir leisten mit solchen Projekten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende", erklärte RWE-Niederlassungsleiter Ulrich Gagneur bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Auch der Geschäftsführer der Lackfabrik, Peter Jansen, zeigte sich zufrieden. Wir erzeugen nun ohne eigene Investition unseren eigenen Strom und senken unsere Kosten. Das ist eine tolle Sache." Er sprach von einer "Win-win-Situation". Die auf dem Fabrikdach installierten Solarelemente stammen übrigens aus China.

Das Ahrweiler Unternehmen gibt es seit 136 Jahren. Seine Produktpalette umfasst Maler-Spezialprodukte sowie Lacke und Lasuren, die selbst entwickelt werden. Beliefert wird insbesondere der Großhandel. Mehr als 70 Mitarbeiter sind im Werk an der Ahrweiler Hochstadenstraße beschäftigt, zehn Prozent von ihnen sind Auszubildende. In den Jahren von 1999 bis 2002 setzte Jansen das Öko-Audit um.