Kommunale Finanzen: Remagen auf dem Weg der Entschuldung

Kommunale Finanzen : Remagen auf dem Weg der Entschuldung

Gute Nachrichten aus Remagen: Die Stadt nahm im vergangenen Jahr rund 1,4 Millionen Euro mehr an Gewerbesteuer ein als ursprünglich geplant.

. Remagens Stadtkämmerer Adalbert Krämer blickte zufrieden in die Runde: Dem Stadtrat konnte er in dessen jüngster Sitzung am Montagabend verkünden, dass die Stadt im vergangenen Jahr fast 1,4 Millionen Euro mehr an Gewerbesteuer vereinnahmt hatte als ursprünglich geplant. Zieht man die sich dadurch erhöhende – von der Stadt zu zahlende – Gewerbesteuerumlage ab, so befinden sich rund eine Million Euro mehr in der Remagener Kasse als bei Planaufstellung gedacht. Dies, obwohl der an die Stadt fließende Anteil an der Einkommensteuer um nahezu 450 000 Euro geringer ausfiel.

Die Verbindlichkeiten der Römerstadt konnten nicht zuletzt dank einer Sondertilgung von etwa 670 000 Euro weiterhin unter der 20 Millionen Euro-Grenze gehalten werden. Die Pro-Kopf-Verschuldung sank um einhundert Euro von 1227 Euro auf 1127 Euro. Remagens Eigenkapital ist in den vergangenen Jahren hingegen um rund drei Millionen Euro gestiegen.