Bahnhof in Oberwinter: Politiker kämpfen für den Halt des Regionalexpresses

Bahnhof in Oberwinter : Politiker kämpfen für den Halt des Regionalexpresses

Der Ortsbeirat verabschiedet eine Resolution. Zug soll auch in Zukunft im Hafenort stoppen. Täglich nutzen 1200 Fahrgäste den Halt in Oberwinter.

Der Oberwinterer Ortsbeirat hat eine Resolution verabschiedet, mit der erreicht werden soll, dass auch in Zukunft der Regionalexpress RE 5 im dortigen Bahnhof hält. Die Bahn will den Haltepunkt aus dem Fahrplan streichen. Mit dem RE 5 und der zeitversetzt fahrenden RB 26 ist für Oberwinter bislang ein halbstündiger Takt gegeben. Dies hat dazu geführt, dass im Bahnhof Oberwinter durchschnittlich 1200 Fahrgäste täglich verkehren. Die Verbindungsqualität sei gerade für Berufspendler von großer Bedeutung, führte Ortsvorsteher Norbert Matthias aus.

Die hohen Fahrgastzahlen waren ein Grund, den Bahnhof Oberwinter in ein Förderprogramm der Bahn aufzunehmen, damit er behindertengerecht ausgebaut werden kann. Dies übrigens mit finanzieller Hilfe der Stadt Remagen. „Zur Stärkung des Bahnhofs Oberwinter hat der Stadtrat nicht unerhebliche Gelder als Zukunftsinvestition ausgegeben.“

Der RE 5 müsse im Bahnhof Oberwinter halten, weil der Bahnhof aufgrund der hohen Fahrgastzahlen mit einem Betrag von mehr als zwei Millionen Euro saniert und barrierefrei umgebaut werde, er zudem Bahnkunden einen optimalen Anschluss an die Ballungszentren biete, Bahnkunden wegen dieses Vorteils ihren Wohnsitz in Oberwinter und Umgebung gewählt hätten, enttäuschte Bahnkunden auf weniger umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen würden und dies zu zusätzlichen Emissionen nicht nur in Oberwinter führen werde, heißt es in der einstimmig verabschiedeten Resolution.

Alternativ zu dem Erhalt des RE 5/RRX seien Möglichkeiten zu prüfen, „die einen gleichwertigen Ersatz für den Halt in Oberwinter darstellen“, damit der RE 5 dann zumindest beim Halt in Bonn problemlos erreicht werden könne.