Remagen: Neue Krippengruppe mit zehn Plätzen

Remagen : Neue Krippengruppe mit zehn Plätzen

Der Kreis hat U3-Ausbau bisher mit 600.000 Euro unterstützt. Davon hat auch der städtische Kindergarten Sankt Anna in Remagen profitiert. Er hat eine Krippengruppe eingerichtet, die der Kreis Ahrweiler mit 25.500 Euro bezuschusst.

Der Kreis fördert die Umbaumaßnahmen im Gebäudeinneren sowie die Anschaffung der notwendigen Ausstattungsgegenstände. Die Krippengruppe bietet zehn neue Plätze für Kinder unter drei Jahren (U3). Insgesamt hat der Kreis den U3-Ausbau in Remagen seit 2009 mit 600.000 Euro gefördert.

Bei einem Besuch der Tagesstätte mit Remagens Bürgermeister Herbert Georgi sagte der Landrat, die Ausweitung des Rechtsanspruchs auf Kindertagesbetreuung für Einjährige sowie die Schaffung von Ganztagsplätzen bringe große Herausforderungen: Die Einrichtungen brauchten mehr Fachkräfte und müssten konzeptionelle Anforderungen bewältigen, um die Qualität der Betreuung sicherzustellen.

Die Träger - meist Kirchen und Kommunen - müssten ihre Tagesstätten kleinkindgerecht ausbauen und ausstatten und das zusätzliche Fachpersonal finden. Dies erhöhe die Kosten, auch für den Landkreis, der für die Bedarfsplanung zuständig sei. "Das Geld ist sehr gut angelegt, weil es die Familienfreundlichkeit weiter erhöht und vor allem berufstätigen Eltern unter die Arme greift", so Pföhler.

Hinter den 600.000 Euro an Kreiszuschüssen stecken 2,5 Millionen Euro, die für den U3-Ausbau in den acht Remagener Kindergärten investiert wurden. "Der Prozess des bedarfsgerechten Ausbaus der Kindertagesstätten in Remagen hat noch nichts von seiner Dynamik verloren", ergänzte Pföhler. Weitere Baumaßnahmen, beispielsweise im Remagener Stadtteil Kripp, seien in Planung, damit der Rechtsanspruch für einjährige Kinder auf einen Platz umgesetzt werden könne.

Die Tagesstätte Sankt Anna in Remagen unter der Leitung von Claudia Linden verfügt in fünf Gruppen insgesamt über 97 Plätze, 22 davon für Kinder unter drei Jahren. Die Zahl der Ganztagsplätze stieg von 24 auf 34. Der Kindergartenbetrieb läuft in zwei verschiedenen Gebäuden - im ehemaligen Kloster (Haupthaus in der Marktstraße) und in der Fährgasse.