Remagener Rheinhalle: Flotte Gitarrenklänge und bezaubernde Tänze

Remagener Rheinhalle : Flotte Gitarrenklänge und bezaubernde Tänze

Den Zauber einer spanischen Nacht brachten am Samstagabend die aus Koblenz stammenden Brüder Mike (Gitarre), Moro (Gitarre) sowie Sascha Reinhardt (Bass) gemeinsam mit Percussion-Spieler Guillermo Banz ins Foyer der Remagener Rheinhalle. Die Reinhardt-Brüder spielten nicht einfach Musik, sondern machten sie vielmehr erlebbar.

Sie vermittelten fröhliche und lebensbejahende Gefühle beim Publikum, das sich schnell von dieser in Dur und Moll vorgetragenen Lebensfreude anstecken ließ. Neben dem traditionellen Gipsy Swing hatte man sich bei diesem Konzert auch für Titel entschieden, die im Stil des Flamencos oder in der lateinamerikanischen Musik ihren Ursprung haben.

Vor allem Moro und Mike Reinhard erwiesen sich an ihren Akustikgitarren als wahre musikalische Zauberkünstler, als große Virtuosen des Instrumentes, wie es sie nur selten auf den Bühnen live zu erleben gibt. Bandleader Mike lieferte sich an der Sologitarre packende "Duelle" mit seinem Bruder Moro, so dass man kaum mehr die in atemberaubender Geschwindigkeit über das Griffbrett der Gitarrenhälse huschenden Finger verfolgen konnte.

Und im fast ausverkauften Foyer der Rheinhalle suchten viele der angereisten Fans gerade diesen Musikzauber. Dies nicht zum ersten Mal. Denn in diesem Jahr spielte das Quartett bereits zum dritten Male in Remagen. Die Musiker haben eben ihren eigenen großen Fankreis.

Bei der spanischen Nacht am Samstag gab es noch eine besondere Überraschung für die Zuschauer. Denn die Musiker wurden diesmal von spanischen Tänzerinnen begleitet, die dem ganzen Konzert eine sehr besondere, schwungvoll und ästhetische Note verliehen.

Spanische Nacht pur eben. In Remagen abgeliefert vom Mike Reinhardt-Quartett. Verwandtschaftliche und musikalische Parallelen zu den legendären Auftritten des Schnuckenack-Reinhardt-Quintetts lagen da natürlich auf der Hand.