Remagener DRK zeichnet Helfer und Spender aus: DRK ehrt Inge Groß

Remagener DRK zeichnet Helfer und Spender aus : DRK ehrt Inge Groß

Unfallopfer und auch chronisch Kranke sind weiterhin auf Blutpräparate angewiesen. Ehrenamtliche Helfer und Blutspender haben diesen Bedarf im Fokus.

Sein erstes Ehrenvorstandsmitglied hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Ortsverband Remagen, ernannt. Bei einem Helfer- und Blutspendetreffen ehrte der Ortsvereinsvorsitzende Daniel Pöppelmann Ingeborg „Inge“ Groß nach einstimmigem Vorstandsbeschluss mit diesem Titel. Sie ist seit 42 Jahren im Ortsverein Remagen aktiv. Zunächst als Jugendgruppenleiterin und später als Leiterin des Jugendrotkreuzes (JRK) habe sie die heute immer noch erfolgreiche Jugendarbeit in den Anfangsjahren maßgeblich geprägt.

Sie war auch als Schatzmeisterin, stellvertretende Vorsitzende und Beisitzerin mehr als drei Jahrzehnte im Vorstand des DRK-Ortsvereins tätig. Aktuell habe sie noch das Amt der Schatzmeisterin im DRK-Kreisverband inne. Pöppelmann erklärte: „Wir möchten nach 42 engagierten Jahren nicht auf deine Erfahrung und weisen Rat verzichten. Vorteil eines Ehrenvorstandsmitglieds ist, dass man jederzeit zu Vorstandssitzungen kommen darf, man aber nicht mehr erscheinen muss.“

Geehrt wurde auch Sandra Görres für ihre rund 20-jährige Aktivität beim DRK Remagen. Auch sie habe als Jugendliche im JRK begonnen und als Jugendgruppenleiterin sehr früh Führungsverantwortung übernommen. Als JRK-Leiterin wurde sie Vorstandsmitglied und später Bereitschaftsleiterin. Bereitschaftsleiter Heinz-Georg Kremer erhielt die Ehrennadel mit Urkunde des DRK-Bezirksverbandes Koblenz für mehr als 25-jährige aktive Mitgliedschaft. Der langjährige Schatzmeister Michael Tempel wurde für 15 aktive Dienstjahre im DRK ausgezeichnet sowie Nico Zipp für fünfjährige aktive Mitgliedschaft.

Trauer um Francesconi

Überschattet wurde der Abend von der wenige Tage zuvor erhaltenen Mitteilung des plötzlichen Todes des Rotkreuzkameraden Renato Francesconi. Der Berufskraftfahrer hatte den Rotkreuzlern bei ihrer Arbeit als Lkw-Fahrer und bei Arbeitseinsätzen seit vielen Jahren hilfreich zur Seite gestanden. Nach einer Gedenkminute hob der Ortsvereinsvorsitzende hervor, wie wichtig soziales Engagement sei, ob als Blutspender oder ehrenamtlicher Rotkreuzhelfer. Pöppelmann hatte zunächst den Blutspendern für ihre selbstlose Hilfe mit dem unentgeltlichen Aderlass gedankt.

Nach wie vor seien Unfallopfer oder auch chronisch Kranke, etwa in der Krebstherapie, auf Blutpräparate angewiesen. Von 18 zu ehrenden Blutspendern war Uwe Moock der Einladung des DRK gefolgt und erhielt für zehnmaliges Blutspenden eine Auszeichnungsnadel mit Urkunde und ein kleines Präsent. Die Nadeln, Urkunden und Präsente der weiteren zu ehrenden Blutspender, darunter auch Ehrungen für 100 und 75 unentgeltliche Blutspenden, sollen diesen später zukommen.

Mehr von GA BONN