Kneipen "Baracke" in Remagen: Die Kneipen-Wirte sind hauptberuflich Studenten

Kneipen "Baracke" in Remagen : Die Kneipen-Wirte sind hauptberuflich Studenten

Die Studierenden am Rhein-Ahr-Campus in Remagen haben einen neuen Freizeit-Treff: Mit einem Gala-Abend wurde die „Baracke“ am Bahnhof eröffnet.

Die Kneipe hatte es an anderer Stelle der Innenstadt bereits gegeben. Zunächst hatte man die Zelte an der Ackermannsgasse aufgeschlagen. „Zum langen Heinrich“ hieß das erste in Eigenregie geführte Studentenlokal.

Dann zog man an die Marktstraße in der Fußgängerzone. „Zu viel Lärm“, befanden die Anwohner – ein neues Domizil musste gefunden werden. Am Maisons-Laffitte-Platz wurde man mit Hilfe der Stadt fündig.

Zur Eröffnung kamen nicht nur Professoren und Hochschulleitung des Campus. Vielmehr hatten es sich auch Remagens Bürgermeister Herbert Georgi und Wirtschaftsförderer Marc Bors nicht nehmen lassen, den Studenten die Aufwartung zu machen. Monatelang hatten die jungen Leute in den Räumen gegenüber des Bahnhofes geschuftet, um aus dem einstigen Restaurant einen zeitgemäßen und gemütlichen Studenten-Treff zu machen. Entstanden ist eine 220 Quadratmeter große Kneipe mit großer Theke und mit Sesseln und Sofas ausgestatteten „Club-Räumen“.

Träger ist der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta). „Wir schauen optimistisch in die Zukunft“, meinte Asta-Sprecher Daniel Arians, der dem „Baracke-Team“, das mit großem zeitlichen Aufwand den neuen Freizeit-Treff geschaffen hatte, dankte. In einem vierzehntägigen Testbetrieb hatte man bereits vor der offiziellen Eröffnung ausgelotet, ob es wegen etwaiger Lärmbelästigungen Ärger mit der Nachbarschaft gegen könnt. Das war nicht der Fall. Arians: „Es läuft, es funktioniert.“

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