Gymnasium Nonnenwerth: Das Inselfest lockte mit einem buntem Programm

Gymnasium Nonnenwerth : Das Inselfest lockte mit einem buntem Programm

Mit GPS-Geräten ausgerüstet, streifen Eltern und Kinder gemeinsam durch die Büsche und Waldstücke der Insel Nonnenwerth. Irgendwo zwischen Bäumen und Sträuchern liegt dort ein "Schatz" verborgen, ein sogenannter "Cache". Nur anhand von vereinzelten Hinweisen und mit technischer Hilfe sind die unscheinbaren Verstecke auffindbar.

Als die elektronischen Schnitzeljäger das gesuchte Objekt schließlich in seinem abgelegenen Versteck aufgespürt haben, ist die Freude groß.

Geocaching war nur eine der vielen Aktivitäten, die das Inselfest des Gymnasiums Nonnenwerth am Samstag zu bieten hatte: Auf Initiative der Schüler der Jahrgangsstufe 12 wurde die Parkanlage der Insel einen Tag lang in eine bunte Vergnügungsmeile verwandelt. Ein halbes Jahr Vorbereitungsarbeit seitens der Schüler steckte in der Sommerfeier, zu der die Zwölftklässer gemeinsam mit dem Schulwerk und dem Schulelternbeirat bei bestem Wetter einluden.

"Nichtinsulaner bekommen sonst nur wenig von Nonnenwerth zu sehen, von daher wollen wir heute alle Interessierten aus der Region einladen, gemeinsam mit uns zu feiern und einen Schritt auf die Insel zu wagen", erklärte Schulleiter Dieter Peter das Konzept des Festes.

Besonders in den Blick genommen hatte man dabei die Grundschulkinder aus den umliegenden Gemeinden: Während die einen sich mit Stelzen, Bällen und Bändern beim Mitmachzirkus vergnügten, erstellten die anderen eigene Kunstwerke aus Acrylfarben, Inselsand und Ziegelsteinstaub. Aufgespannte Slacklines und Fußballturniere sorgten derweil für sportliche Unterhaltung.

Ein weiterer starker Akzent lag an diesem Tag auf der Musik: Gleich sechs Auftritte sorgten für ununterbrochene musikalische Unterhaltung.

Highlights waren der Auftritt der Schüler-Lehrer-Band mit altbekannten Evergreens wie Frank Sinatras "Fly Me to the Moon", bei denen vor allem die Lehrkräfte die Show stahlen, und der kompromisslos harte Rocksound der Schülerband "Finky Hollow". Doch auch das kleine Abschlusskonzert der Sechstklässler, die zwei Jahre lang im Musikunterricht ein Instrument gelernt und nun stolz den ersten Auftritt vor großem Publikum feierten, wussten zu begeistern.

"Wir möchten zeigen, dass wir keine Schule sind, die sich auf ein einziges Konzept versteift", so Schulleiter Peter. Genauso wie das Inselfest die verschiedensten Aktionen nebeneinander anbiete, habe man auch als Nonnenwerther Schüler die Möglichkeit, sich entsprechend der eigenen Interessen zu entfalten.

Abgerundet wurde das Inselfest dann gegen Abend von einem gemeinsamen Gottesdienst in der frisch restaurierten Kapelle. Die Veranstaltung wurde von Schule und Besuchern gleichermaßen positiv aufgefasst, daher ist geplant, das Inselfest in den nächsten Jahren weiterhin anzubieten, eventuell im Wechsel mit dem traditionellen 24-Stundenlauf.

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