Evangelische Öffentliche Bücherei: Christina Auerswald liest in Remagen

Evangelische Öffentliche Bücherei : Christina Auerswald liest in Remagen

Im historischen Gewand erschien Autorin Christina Auerswald in der Evangelischen Öffentlichen Bücherei in Remagen. Denn bei der Lesung aus ihrem neuen Roman ging es auf Zeitreise ins Jahr 1693.

Nicht ohne Grund erschien Christina Auerswald im historischen Gewand zur Lesung in der Evangelischen Öffentlichen Bücherei in Remagen. Denn mit ihrem Roman „Magdalene und die Saaleweiber“ nahm die Autorin ihre Zuhörer mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1693.

Die Geschichte spielt in Halle an der Saale. Die Zeit ist geprägt von Grabenkämpfen zwischen den aus Frankreich zugewanderten Hugenotten und den heimischen Lutheranern. Die 21-jährige Magdalene hat den 26 Jahre älteren Spezereienhändler Meister Georg Rehnikel geheiratet und in einem Gespräch mit ihrer besten Freundin Isabeau beichtet sie ihr, dass es eine Vernunftehe war. Ungewollt schwanger, hatte sie mit dieser Hochzeit die Möglichkeit, diese Schande zu verbergen. Für ihren Mann hingegen bot sich mit der Ehe die Möglichkeit, endlich einen Sohn zu präsentieren.

Über ihren Mann kursieren in der mitteldeutschen Stadt Gerüchte, dass er mal eine Magd geschwängert und das Kind umgebracht haben soll. Magdalene will diesen Gerüchten zunächst keinen Glauben schenken, jedoch benimmt sich die Altmagd Else, die schon so viele Jahre den Haushalt für ihren Mann führt, immer merkwürdiger und aufmüpfiger. Else beginnt dem restlichen Personal Geschichten über die verhexten Saaleweiber zu erzählen. Sie seien an einem Amulett, das sie um den Hals trügen, zu erkennen. Dasselbe Amulett, das auch Magdalena trägt.

Als es richtig spannend wurde, war die Zeitreise für die Zuhörer zu Ende. Und so nutzten viele die Gelegenheit, das Buch am vorbereiteten Büchertisch zu kaufen und von der Autorin signieren zu lassen. So können sie die Geschichte zu Hause zu Ende lesen. Der Abend klang in gemütlicher Runde bei Gesprächen mit der Autorin aus.