Rhein-Ruhr-Express: Bahn mit Hiobsbotschaft für Bad Breisig

Rhein-Ruhr-Express : Bahn mit Hiobsbotschaft für Bad Breisig

Die Höherlegung der Bahnsteige verzögert sich. Vielmehr wird es zu einer Neuplanung kommen müssen, nachdem das Eisenbahnbundesamt nun eine Verlängerung der Steige auf 220 Meter fordert. Mit hinreichender Wahrscheinlichkeit wird deshalb der Rhein-Ruhr-Express im Juni 2019 nicht in der Quellenstadt halten.

. Mit einer für Bad Breisig wahren Hiobsbotschaft wartet die Bahn auf: Die geplante Höherlegung der Bahnsteige um 40 Zentimeter wird voraussichtlich nicht pünktlich Mitte des nächsten Jahres fertig. Das bedeutet: Der Rhein-Ruhr-Express wird im Juni 2019 nicht wie vorgesehen am Haltepunkt Bad Breisig stoppen.

Eine Neuplanung sei erforderlich, teilte die Bahn auf GA-Anfrage mit. Grund: Das Eisenbahnbundesamt hat die Auflage gemacht, dass die Bahnsteige nun auf einer Länge von rund 220 Metern – statt wie in der Ursprungsplanung vorgesehen auf 170 Metern --, um 40 Zentimeter angehoben werden müssen. „Die Genehmigungsplanung verzögert sich“, so die Bahn, die von einem „komplizierten Verfahren“ sprach.

In Sinzig komme es hingegen lediglich zu einer Umplanung. Denn auch dort müssen die Bahnsteige verlängert werden. Die Bahn zeigte sich sicher, dass in Sinzig die barrieregerechten Zugänge zum Rhein-Ruhr-Express pünktlich im Sommer 2019 fertig sein werden. Das gilt auch für Remagen und Oberwinter. Dort werde man in diesem Sommer mit den Arbeiten beginnen können und die Arbeiten im Frühjahr 2019 abgeschlossen haben.

Wann am Bad Breisiger Bahnhof mit den Höherlegungen und Bahnsteigverlängerungen gestartet werden könne, sei bislang noch völlig offen, erklärte die Deutsche Bahn AG auf Anfrage des General-Anzeigers.

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