Kreis Ahrweiler schaltet Staatsanwaltschaft ein: Rettung von 136 Hunden hat Folgen für Hundezüchter

Kreis Ahrweiler schaltet Staatsanwaltschaft ein : Rettung von 136 Hunden hat Folgen für Hundezüchter

Aus der schlechten Haltung eines Züchters aus dem Kreis Ahrweiler wurden in der vergangenen Woche 136 Hunde, darunter 53 Welpen gerettet. Für den Hundezüchter hat dies nun Konsequenzen.

Nach der Rettung von 136 Hunden - davon 53 Welpen - aus schlechter Haltung am Dienstag vergangener Woche bedankt sich Landrat Jürgen Pföhler bei den beteiligten Tierschutzvereinen: "Die Vereine waren nicht nur sofort zur Zusammenarbeit mit dem Kreisveterinäramt bereit, sie haben auch wirklich großartigen Einsatz gezeigt, um die Tiere schnellstmöglich aus den schlimmen Zuständen zu befreien." Das Engagement der Vereine habe es möglich gemacht, die Hunde innerhalb weniger Stunden abzuholen und in Tierheimen unterzubringen.

Beteiligt an der Rettungsaktion waren Tierschutzvereine aus der gesamten Region, gar aus Darmstadt, Bonn und Trier. Die offenbar lange vernachlässigten Tiere werden derzeit vor Ort in den Tierheimen gepflegt und von Tierärzten behandelt. Die eklatanten Tierschutzverstöße werden für den Züchter und seine Frau Konsequenzen haben. Ihnen wurde bereits ein Tierhalteverbot für alle Tierarten auferlegt.

Daneben wird der Kreis die Staatsanwaltschaft einschalten. Das Ehepaar muss für die entstandenen Kosten aufkommen.

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