„Hubbelsplatz“ hergerichtet: Entspannung mit Domblick in Ramersbach

„Hubbelsplatz“ hergerichtet : Entspannung mit Domblick in Ramersbach

Nur ein paar Meter nordöstlich des Ramersbacher Sportplatzes kann man eine atemberaubende Aussicht genießen und bei klarer Sicht sogar den Kölner Dom sehen. Dort ist jetzt ein schmucker kleiner Rastplatz entstanden.

„Hubbelsplatz“ heißt die Ecke in der Flur „Aufm Krummstück“ im Volksmund. Möglicherweise ist das so, weil es eine der höchsten Erhebungen im Ort ist. Schön anzusehen war die Ecke zuletzt nicht. Das hat sich nun geändert. Denn man hat Hand angelegt und einen schmucken kleinen Rastplatz entstehen lassen.

Dort steht derzeit noch ein Tisch mit Bänken. Demnächst soll es hier eine Überdachung geben. Dort wurde aber auch eine Ruheliege platziert, von der aus man den weiten Blick in die Ferne genießen und markante Punkte erblicken kann: etwa die wie eine Kugel wirkende Großradaranlage zwischen Werthhoven und Berkum, den Petersberg und das gesamte Siebengebirge, den Posttower in Bonn, die Raffinerien in Wesseling sowie den Kölner Dom.

Insgesamt 6000 Euro wurden aufgebracht

Nun wurde der neue Ruheplatz offiziell der Bevölkerung übergeben. Ortsvorsteher Fritz Langenhorst konnte dazu Kreisstadt-Bürgermeister Guido Orthen begrüßen, der den Platz als weiteres kleines Stück im Rahmen der Dorferneuerung lobte. Gekommen war auch Landrat Jürgen Pföhler. Der hatte den Ramersbachern anlässlich der Feier ihrer ersten Erwähnung von 1025 Jahren einen Gedenkbaum versprochen und ließ eine deutsche Eiche nahe des Hubbelsplatzes setzen.

Pföhler, der das hohe ehrenamtliche Engagement in den vielen Ramersbacher Vereinen noch einmal ausdrücklich betonte, lobte das rund 6000 Euro teure Projekt zur Herrichtung des Ruheplatzes und dankte allen Beteiligten. Und weil der kalte Herbstwind auf den Höhen über Ramersbach pfiff, lud Ortsvorsteher Langenhorst alle, die zur Einweihung gekommen waren, zu einem Umtrunk ins nahe Bürgerhaus ein.

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