Kreistag hat sich konstituiert: Drei Beigeordnete für den Kreis Ahrweiler gewählt

Kreistag hat sich konstituiert : Drei Beigeordnete für den Kreis Ahrweiler gewählt

Der Ahrweiler Kreistag hat sich am Freitag konstituiert. Horst Gies (CDU), Friedhelm Münch (FWG) und Christina Steinhausen (FDP) wurden zu Kreisbeigeordneten gewählt.

Der 46-köpfige Kreistag von Ahrweiler unter Leitung von Landrat Jürgen Pföhler hat sich am Freitag konstituiert. Die CDU hat 17 Sitze, die Grünen neun, die SPD sieben, die FWG sechs, die FDP drei, die AfD drei und die Linken einen.

Kernpunkt der Sitzung war die Wahl der drei Kreisbeigeordneten. Erster Kreisbeigeordneter wurde erneut der CDU-Landtagsabgeordnete Horst Gies aus Ahrweiler, der ohne Gegenkandidaten 44-Ja-Stimmen, ein Nein und eine Enthaltung einfuhr. Bei der Position des zweiten Kreisbeigeordneten schickten die Grünen als zweitstärkste Fraktion Bettina Fellmer aus Remagen ins Rennen, die nicht dem Kreistag angehört. Für die FWG ging der bisherige Amtsinhaber Friedhelm Münch aus Löhndorf ins Rennen. Münch wurde mit 27 zu 18 Stimmen bei einer Enthaltung gewählt. Gleich drei Bewerber traten für das Amt des dritten Kreisbeigeordneten an: Bettina Fellmer erneut für die Grünen, Amtsinhaber Fritz Langenhorst aus Ramersbach für die SPD und Christina Steinhausen aus Remagen für die FDP. Steinhausen holte 23 Stimmen, Fellmer und Langenhorst je zehn Stimmen. Drei Kreistagsmitglieder enthielten sich. Damit komplettiert Steinhausen das Beigeordneten-Trio.

Breiten Raum hatte im Vorfeld der Wahlen die Diskussion um Einrichtung eines eigenen Umweltausschusses gegeben. Da gab es zwei Anträge von Grünen und FWG, die jedoch keine Gegenliebe fanden. Denn, so Landrat Jürgen Pföhler: „Über die große Bedeutung der Energiewende und des Klimaschutzes besteht im Kreistag Einvernehmen.“ Wichtige Themen gehörten in den Kreisausschuss, der im Kreis Ahrweiler „sogar Kreis- und Umweltausschuss heißt“. Pföhlers Vorschlag, zusätzlich statt eines eigenen Ausschusses einen „Arbeitskreis für Umwelt, Klima und Naturschutz“ zu bilden, wurde schließlich bei zehn Enthaltungen beschlossen.