Kommentar zum Landespreis für Inklusion: Der Mut zur Arbeit

Kommentar zum Landespreis für Inklusion : Der Mut zur Arbeit

Menschen mit Behinderung haben es nicht leicht. Erst recht, wenn es sich um psychisch kranke Menschen handelt. Diese arbeiten, so sie denn können, häufig in geschützten Werkstätten.

„Wir wollen zeigen, dass wir arbeiten können.“ Dieser Satz ist oft von ihnen zu hören. Die Betroffenen auf dem ersten Arbeitsmarkt unterzubringen, das hat sich das Caritas-Projekt „XTERN“ auf die Fahne geschrieben. Soll heißen: Behinderte werden ihren Fähigkeiten entsprechend in den Arbeitsablauf von Unternehmen der freien Wirtschaft integriert.

Dazu gehört Mut auf beiden Seiten. Der Mut des Behinderten, sich der Normalität des Arbeitslebens zu stellen, und der Mut der Unternehmen, Menschen mit Handicap eine Chance zu geben.

Mutig ist aber auch der Weg, den die Caritas mit „XTERN“ eingeschlagen hat. Die Initiatoren tragen eine große Verantwortung.

Denn sie müssen die verschiedenen Partner zusammenbringen. Und das muss in jedem Einzelfall passen. Auch dahinter verbirgt sich viel Arbeit. Eine Arbeit, die lohnt und es verdient, Erfolg zu haben. Da passt dann auch ein Landespreis.

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