Die Bilanz der Polizei an Karfreitag

Schwerer Unfall und 20.000 Besucher am Nürburgring

Blick auf den Nürburgring.

Blick auf den Nürburgring.

Nürburgring. Es ist bereits Tradition: Jedes Jahr treffen sich Auto- und Tuningfans an Karfreitag am Nürburgring mit ihren Wagen. Dabei hat auch die Polizei immer einiges zu tun.

Wie bereits im vergangenen Jahr haben auch in diesem wieder weit über 20.000 Autofans am Nürburgring am alljährlichen Treffen an Karfreitag teilgenommen. Für die Polizei aus Adenau bedeutete das gleichzeitig wieder besondere Aufmerksamkeit auf den Verkehr am und um den Nürburgring herum.

Die Parkplätze waren ausgelastet, auf den umliegenden Zufahrtsstraßen im Bereich der B 412, B 257, B 258 und im Stadtgebiet Adenau kam zu teils langen Staus. Die Polizei musste durch Verkehrsmaßnahmen gefährliche Fahrmanöver verhindern und versuchte den Verkehr weitestgehend aufrecht zu erhalten.

Bis 19 Uhr zählten die Beamten aus Adenau zehn Unfälle, vier Strafanzeigen und eine Vielzahl an Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen in ihrer Einsatzliste. Viele Vergehen konnten laut Polizei bereits im Vorfeld durch hohe Präsenz und konsequentes Einschreiten verhindert werden.

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B 258 wurden insgesamt 225 Fahrzeuge gemessen. Dabei erwartet neun Autofahrer jetzt ein Fahrverbot.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Nordschleife war ein Wagen aus NRW auf einer Kühlmittelspur ins Schleudern geraten und hatte sich mehrfach überschlagen. Die beiden Insassen mussten mit schweren Verletzungen durch Rettungshubschrauber in angrenzende Krankenhäuser geflogen werden. Der Unfallverursacher konnte ermittelt werden.