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Maria Laach: Philipp Lohse zum Geschäftsführer der Abtei bestellt

Kloster will Transparenz beweisen : Philipp Lohse leitet die Abteibetriebe Maria Laach

Eine Personalie meldet das Kloster Maria Laach in der Eifel: Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 hat das Seniorat der Benediktinerabtei Philipp Lohse zum Geschäftsführer bestellt.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 hat das Seniorat der Benediktinerabtei Maria Laach den bisherigen Kaufmännischen Leiter der Abtei, Philipp Lohse, zum Geschäftsführer bestellt. Der 39-jährige Westerwälder, der in Koblenz Politikwissenschaft, Germanistik und Wirtschaftswissenschaften studiert hat, ist bereits seit 2018 Kaufmännischer Leiter der Abtei und damit für alle ökonomischen wie auch finanziellen Aspekte der Wirtschaftsbetriebe, aber auch der Abtei an sich verantwortlich.

Die Bestellung zum Geschäftsführer ist nach Angaben des Klosters nun der konsequente Schritt, den ökonomisch verantwortlichen Geschäftsführer mit den entsprechenden Vollmachten zu versehen, um die Abtei und vor allem die Wirtschaftsbetriebe auch nach außen im Rechtsgeschäftsverkehr zu vertreten

Dazu Prior-Administrator Pater Petrus Nowack: „Als Prior freue ich mich über die Bestellung unseres kaufmännischen Leiters zum Geschäftsführer. Diese Entscheidung trägt zur größeren Transparenz in unseren wirtschaftlichen Aktivitäten bei. Es drückt unser Vertrauen in die Tätigkeit unserer Mitarbeiter aus und wir möchten auf diese Weise auch die Eigenverantwortung eines jeden einzelnen fördern.“

Geschäftsführer Philipp Lohse zeichnet damit verantwortlich für rund 250 Mitarbeiter sowie elf Einheiten innerhalb des Klosters, die direkt am Wirtschaftsleben teilnehmen. Mit der Bestellung zum Geschäftsführer hat das Seniorat der Benediktinerabtei die Weichen gestellt, die Wirtschaftsbetriebe unter eine klare Führungsstruktur zu stellen. Abteisprecher Sebastian Kriesmer: „War es vor Jahrzehnten noch möglich, sämtliche Führung – Kloster wie Wirtschaftsbetriebe – aus dem Konvent heraus zu bilden, ist dies heute nicht mehr möglich.“

Gründe seien das Fehlen entsprechender Kapazitäten innerhalb der Brüder der Abtei; aber auch wegen der massiv angestiegenen regulatorischen wie auch finanzrechtlichen Anforderungen. Denn es gelte, das Bestehen der Abtei auch für die Zukunft zu sichern.