Konzerthalle im Kurpark: Lantershofener Chöre geben Jubiläumskonzert

Konzerthalle im Kurpark : Lantershofener Chöre geben Jubiläumskonzert

Zum 120-jährigen Bestehen des Männergesangvereins Cäcilia Lantershofen gaben der Männer- und Frauenchor des Grafschafter Ortes und der "Sing & Swing"-Chor ein abwechslungsreiches Konzert.

Es stand, wie auch das gesamte Jubiläum, unter der Schirmherrschaft des Grafschafter Bürgermeisters Achim Juchem, der durch die zweite Beigeordnete Helga Dohmganz vertreten war.

Wenn auch in der Kurstadt Vorfreude auf das Feuerwerk zum Finale der Kirmes zu spüren war, fanden dennoch viele Besucher den Weg in die Konzerthalle. Die Sänger, festlich in Anzug und Fliege, die Damen passend mit bunten Stolen zogen in die Konzerthalle im Kurpark ein. Der deutschen Sprache verschrieben, präsentierte der Chor Klassisches, Volkslieder und Schlager wie "Liebeskummer lohnt sich nicht" von Siw Malmkvist.

Die Sänger von "Sing & Swing" brachten im schwarz-roten Outfit neue Farbe und modernere Stücke ins Spiel. Hits wie "Viva la Vida" von Coldplay und "Rehab" von Amy Winehouse erklangen. Auch Filmmusik stand auf der Agenda: "Always look on the bright side" aus dem Monty- Python-Film "Das Leben des Brian".

Warum ein kleines Dorf reich an Bürgern ist, die Spaß am Singen haben, das erläuterte Moderatorin Beate Wronka. Die Entscheidungen, MGV und Frauenchor aufgrund akutem Mitgliedermangel zu vereinen und 2005 einen Projektchor für Musical- und Popmusik zu gründen, erwiesen sich als richtig. "Sing & Swing" ist mittlerweile eine feste Institution in Lantershofen. Beide Chöre werden von Vladislava Koll geleitet.

Dass der traditionelle Chor nicht nur klassisch kann, bewies er mit dem unterhaltsamen Volkslieder-Medley "Horch, was swingt von draußen rein". "Sing & Swing" läuteten mit Rocksongs wie der "Bohemian Rhapsody" von Queen und "I'm a believer" von Neil Diamond das große Finale ein: Beide Chöre sangen gemeinsam "Bridge over troubled water" von Simon and Garfunkel - in einer deutschen Version, übertragen von Tenor Heinz Klaes. Nach langem Applaus und Zugaben konnten die Besucher beschwingt das Feuerwerk der Kirmes genießen.