Unternehmen in der Grafschaft: Catering-Firma L&D versorgt 40.000 Menschen täglich

Unternehmen in der Grafschaft : Catering-Firma L&D versorgt 40.000 Menschen täglich

Tag der offenen Tür bei L&D auf der Grafschaft: Es war ein Blick hinter die Kulissen des Catering-Unternehmens, das zu den Top 10 der Branche gehört. Täglich werden von hier aus rund 40.000 Menschen in mehr als 90 Betrieben verköstigt.

Kann sich ein modernes Catering-Unternehmen, das täglich 40.000 Menschen in mehr als 90 Betrieben verpflegt, besser seinen Kunden und Partnern aus ganz Deutschland als innovativer Dienstleister präsentieren, als mit kulinarischen Stationen, ansprechend in der Firmenzentrale im Innovationspark Rheinland arrangiert? Genussmomente am Smoker oder Food-Truck im Garten mit Blick über die Grafschaft, gepaart mit Informationen zu den Verpflegungskonzepten in Betriebs-Restaurants, bei Events, der Kinder- und Schulverpflegung oder Messecatering: Das bot das familiengeführte Unternehmen L&D am Donnerstag beim Tag der offenen Tür in seinem Sitz in unmittelbarer Nachbarschaft von Haribo, in die die 45 Jahre alte Lohmeier & Deimel-GmbH 2016 von Bonn-Friesdorf aus umzog.

Zu Rundgängen durch das Gebäude lud das Team mit Jürgen Preuß und seinem Sohn Phillip an der Spitze, der 2015 in die Geschäftsführung eintrat und Enkel der Firmengründer ist, ein. Der Blick hinter die Kulissen des Unternehmens, das zu den Top 10 der Branche gehört, 1200 Mitarbeiter beschäftigt und 2018 einen Umsatz von 53 Millionen Euro erzielte, gewährte den rund 80 Gästen einen intensiven Einblick. Ausgewählte Präsentationen von Lieferanten wie der Bauernvereinigung Neuland, die für besonders artgerechte Tierhaltung steht, eines Großhändlers aus Unna, des Gertrudenhofs Hürth oder zur Aktion „Gemeinsam gegen Verschwendung“ („United against waste“) gaben die Firmenphilosophie wieder.

Umsetzung gastronomischer Trends

„Uns sind bei der Umsetzung gastronomischer Trends die gesunde Ernährung, die Regionalität und die Nachhaltigkeit besonders wichtig“, so Jürgen Preuß. Dazu zähle die gezielte Auswahl regionaler Lieferpartner, die Vermeidung unnötiger Verpackungen und das Recyclen vieler Materialien. „Wir wollen verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgehen. Das reicht von Naturstrom hier in der Firmenzentrale bis zur Abgabe von übrig gebliebenen Speisen an Projekte wie die Tafel oder Too Good to Go“, so Pressesprecherin Ira Schneider. Dazu gehöre beispielsweise auch, Kaffeemehl als Blumendünger abzugeben und Beschriftungen auf Schiefertafeln statt auf Plastikfolien anzubringen. Beim Rundgang ging es auch am Salat-Dressing-Stand vorbei.

Vier Saucen werden für Betriebe wie RTL in Köln, die AOK in Bad Godesberg oder die Postbank in Bonn hergestellt. Das passiert in der zentralen Großküche, die auf dem Gelände des Mendiger Flugplatzes steht. Einer der regionalen Hauslieferanten ist das Weingut Brogsitter, das an einem Stand einen Sekt und Grauburgunder der Edition L & D präsentierte.

Fazit: Das Grafschafter Unternehmen mit Kunden von Hamburg bis Karlsruhe ist als großer Player der Branche breit aufgestellt. Dass auch die Nachwuchsförderung eine wichtige Komponente ist, zeigt der Umstand, dass zwölf junge Menschen in vier Berufen ausgebildet werden.

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