Ortsbeirat Ringen: Ärger mit Schrottautos und Schutt in Beller

Ortsbeirat Ringen : Ärger mit Schrottautos und Schutt in Beller

Aus einem Grundstück gegenüber dem Ringener Friedhof soll Bauland werden. Auf dem Areal, das ursprünglich als Parkplatz für den Friedhof gedacht war, stehen derzeit einige große Tannen.

Mit dem Verkauf der gemeindeeigenen Parzelle will der Grafschafter Gemeinderat den Haushalt ein wenig sanieren. Er beschloss deshalb im vergangenen Jahr eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes "Auf dem Schießberg" im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens.

Auf dem 670 Quadratmeter großen Grundstück zwischen dem Holunderweg und dem Alten Bahndamm soll ein frei stehendes Einfamilienhaus entstehen, berichtete Ringens Ortsvorsteher Anton Palm in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates. Der war nämlich nach seiner Meinung zu dem Vorhaben befragt worden. Da es sich um eine Nachverdichtung innerhalb der Ortslage handele, hatte niemand etwas dagegen. Allerdings sollte die eine spitze Ecke des Grundstückes etwas abgerundet werden, um zugleich einen größeren Wendekreis für die Einmündung der kurzen Stichstraße zu erhalten.

Am kreisweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" will man in diesem Jahr nicht teilnehmen, entschied der Ortsbeirat einstimmig. Es fehle schlicht und einfach das Thema, um auch die Vereine im Ort zu begeistern. Vielleicht könne man wieder am Wettbewerb teilnehmen, wenn die Altgesellen Ringen/Beller die Kirmes übernehmen und damit eine langjährige Tradition fortgesetzt werde. Das wolle man aber abwarten.

Ebenso verzichtet man auf die Teilnahme am "Tag des offenen Denkmals", weil man kein dem Motto "Handwerk, Technik, Industrie" entsprechendes Denkmal in Ringen zu bieten hat.

Als "Katastrophe" bezeichnete Palm die Situation der Weidgen-straße in Beller. Dort verschandelten Schrottautos, Bauschutt und Unrat sowie baufällige Gebäude das Ortsbild. Nicht viel besser sehe es auch in der nahegelegenen Bäumchenstraße aus. Die sei die meiste Zeit zugeparkt, so dass es kein Durchkommen mehr gebe. Dort soll auf die Verantwortlichen hingewirkt werden, die Situation wieder zu normalisieren. "Da muss sich die Gemeinde etwas einfallen lassen", hieß es.

Mehr von GA BONN