Ein eigenes Büro als Dienstleistung: „Älterwerden in der Grafschaft“

Ein eigenes Büro als Dienstleistung : „Älterwerden in der Grafschaft“

Bedarfsgerechte Wohnangebote sind eines der Ziele des Projektes.

. In der Gemeinde Grafschaft wird das Projekt „Älterwerden in der Grafschaft“ weiter vorangetrieben. „Es wird gute Arbeit geleistet“, lobte Bürgermeister Achim Juchem im Sozialausschuss der Gemeinde die Aktivitäten der vergangenen Monate. Ziel ist es, die Lebensqualität von alten Menschen, insbesondere hochbetagten, pflegebedürftigen oder auch demenzkranken Menschen zu verbessern. Eng an der Seite der Gemeinde: der Caritasverband als Projektträger und die Deutsche Fernsehlotterie, die das Projekt finanziell fördert.

Auf der Grundlage einer Sozialraumanalyse hat es sich der Caritasverband zur Aufgabe gemacht, unter Einbindung der Öffentlichkeit und von lokalen Akteuren, wie Sozialdiensten, Vereinen und Beratungsstellen, unter anderem bedarfsgerechte Wohnangebote wie auch eine generationengerechte räumliche Infrastruktur, gerade auch durch die Schaffung von Netzwerken, aufzubauen und zu entwickeln.

Im Rathaus hat Bürgermeister Juchem eigens ein Büro für Projektkoordinatorin Katharina Steinich einrichten lassen. Dort steht sie interessierten Bürgern regelmäßig zur Verfügung. Die Gemeinde hat zudem Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt, um die Projektarbeit zu unterstützen.

Nachdem es im vergangenen Jahr zum Auftakt bereits eine „Zukunftsschmiede“ und Infoveranstaltungen gegeben hatte (der GA berichtete), schlossen sich zu Beginn des laufenden Jahres bereits ein Folge- sowie zwei Arbeitstreffen an.

Der Aufbau eines Fahrdienstes als Hol- und Bringdienst für ältere Bürger zu Veranstaltungen, der Aufbau eines gemeinsamen Mittagstisches, „Mit-Mach-Tänze“, Gymnastikkurse für betagte Bürger, Vorträge zu Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen, zur „Sturzprophylaxe und zum Wohnen im Alter werden sich in Kürze anschließen. Für freiwillige Helfer wird es im Mai und im Juni zudem eine Basisqualifikation geben.