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Veranstaltung in Altenahr: Fünf Bands spielen bei Ahrrock

Veranstaltung in Altenahr : Fünf Bands spielen bei Ahrrock

Auf fünf Bands können sich Freunde der Rockmusik bei der Veranstaltung Ahrrock freuen. Die 22. Auflage des traditionelles Konzertabends steigt Anfang März.

Auf fünf Bands können sich Freunde der Rockmusik freuen, wenn am Samstag, 7. März, im Winzerverein Altenahr zum 22. Mal die Traditionsveranstaltung Ahrrock steigt, die das Jugendbüro der Verbandsgemeinde und der Kulturverein Mittelahr organisieren. Live-Musik mit eigenen Stücken ist angesagt. Jede Gruppe hat 45 Minuten auf der Bühne.

David Lam und Julian Seidel haben die Bands ausgewählt, im Hintergrund sorgt ein Team aus dem Jugendbüro für den Ablauf und die Betreuung der Musiker, die teils aus Köln und Koblenz anreisen. Denn immer weniger lokale Bands stehen zur Verfügung, war beim Vorgespräch zu hören. Das Alter der Musiker reicht von Anfang 20 bis weit in die Vierziger, mit wenigen Ausnahmen stehen Männer auf die Bühne. Bei Ahrrock schätzen sie den Auftritt auf der großen Bühne des Winzervereins, das zahlreiche Publikum und die gute Betreuung. Die Bands:

■ Deluminate:  Seit 2018 treten die fünf Männer aus Plaidt mit Schlagzeug, Gitarre, Bass und Gesang auf. Progressive Metalcore ist angesagt, gesellschaftskritische Songs zu Themen wie Psyche, Umwelt, Schattenseiten des Lebens, Texte zum Nachdenken, Musik für junge Menschen. Im Internet ist Deluminate bereits zu finden, demnächst ist ein Album zu erwarten, dafür wird derzeit zweimal wöchentlich geprobt.

Crime Scene: Die Frauenquote erfüllt ist bei der vierköpfigen Gruppe aus Köln mit Bass, zwei Gitarren, Schlagzeug und Gesang, die schon seit 2015 zusammen auftritt und sich Hardrock Richtung Rock’n’Roll verschrieben hat. Eine Studentin, ein Azubi, ein Sozialarbeiter und ein Autoverkäufer, alle in der Altersgruppe von 22 bis 48 Jahren, stehen für sozialkritische Texte in englischer Sprache, die sich mit Themen wie Weltgeschehen, Flüchtlingsströme, Kapitalismus und Konformität auseinandersetzen.

Epos: Mit von der Partie ist bei Ahrrock auch die erst Mitte 2019 gegründete Band aus Koblenz und Umgebung. Fünf Männer im Alter von Ende 20 bis Ende 30 Jahren mit langer Erfahrung in Bands und auf Bühnen. Beruflich arbeiten sie im Marketing, als Maschinenbauer, Konstrukteur. Auf die Bühne treten sie mit Bass, Gesang, Gitarre und Schlagzeugm und, was ein Alleinstellungsmerkmal ist, ihre Lieder zu Gefühlen, Alltagsproblemen, auch Depressionen sind in deutscher Sprache getextet, der Stil ist Progressive Metalcore. Beim Musikmachen begeistern sie sich für die Technik und die Sounds, für die Abwechslung im Leben und die Möglichkeit, mit ihren Instrumenten Gefühle ausdrücken zu können. Treffen im Freundeskreis und gemeinsame Unternehmungen gehören für sie zum Programm.

■ Heroes of daily Grind:  Helden des Alltags nennt sich übersetzt die Sinziger Band, die schon vor zwei Jahren in Altenahr zu hören war und auch in der Umgebung auftritt. Angefangen hat es 2011 mit Coversongs, jetzt steht Hardrock auf dem Programm, das erste Album ist in Arbeit. Die eigenen Texte befassen sich mit Themen wie Schicksal, Alltagsschmerzen, aber auch Partysongs gehören zum Programm der fünf jungen Männer zwischen 21 und 30 Jahren.

Farewell Spit: Seit Februar 2018 macht das Quintett aus Koblenz, vier Männer und eine Sängerin, Musik Richtung Rock/Pop. Eine erste Single mit dem Titel „Low Tide“ ist seit 2019 zu hören. Übers Internet haben die Erzieherin, ein Energieelektroniker, ein Kaufmann, zwei Studenten, alle zwischen 25 und 28 Jahre alt, zusammengefunden. Die Musik ermögliche ihnen, kreativ zu sein und Erfahrungen aus dem Leben zu verarbeiten, sagten sie im Vorgespräch. Wenn die Songs auch meist happy klingen, ist darin durchaus Melancholie zu erkennen.

Ahrrock startet am Samstag, 7. März, um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr, das Ende um 1 Uhr in der Nacht. Der Eintritt kostet fünf Euro.