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Energieversorger arbeiten trotz Corona effektiv und sicher

Versorgung in der Corona-Krise : Notfallmanagement soll Gas-, Wasser- und Stromangebot im Kreis Ahrweiler sichern

Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) verspricht seinen Kunden im Kreis Ahrweiler trotz Corona-Krise effektiv und sicher zu arbeiten. Digitalisierung und Krisenpläne sollen die reibungslose Strom-, Erdgas- und Wasserversorgung gewährleisten.

Es sind besondere Zeiten, und auch bei der Energieversorgung Mittelrhein (evm) ist alles ein wenig anders. Wer durch die Flure der Hauptverwaltung in Koblenz geht, der begegnet kaum jemandem. Die meisten Büros sind verwaist. Eines hat sich derweil nicht geändert: die Versorgungssicherheit. Energie liefert das Unternehmen so zuverlässig wie seit 134 Jahren. „Dank der Digitalisierung konnten wir sehr schnell auf Homeoffice-Betrieb umstellen. Ein Großteil unserer rund 1000 Mitarbeiter arbeitet von zu Hause aus. Besprechungen finden online über Microsoft-Teams und andere Tools statt“, so Vorstandsvorsitzender Josef Rönz.

Nicht nur die Digitalisierung hilft der evm dabei, gut durch die Corona-Krise zu kommen. Auch die bestehenden und erprobten Krisen- und Notfallpläne sorgen dafür, dass nichts dem Zufall überlassen wird. Alle Prozesse sind darauf ausgerichtet, die Bürger stabil mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme zu versorgen. „Unser Notfallmanagement bewährt sich in dieser Krise“, erläutert Andreas Hoffknecht. Er ist Geschäftsführer der Energienetze Mittelrhein, der Netzgesellschaft der evm. Das Thema Versorgungssicherheit habe oberste Priorität.

Tätigkeiten mit Kontakt zu den Kunden werden auf ein Minimum reduziert

Klar ist: Alle Tätigkeiten, die einen persönlichen, unmittelbaren Kundenkontakt mit sich bringen, ruhen oder sind auf ein Minimum reduziert. So sind die Kundenzentren geschlossen, die Erhebung der Erdgasgeräte im Rahmen der Erdgasumstellung ruht, und die Energieberater können keine Hausbesuche durchführen. Neue Hausanschlüsse können in Absprache mit den jeweiligen Kunden weiter gelegt werden. Nach wie vor im Einsatz sind die Monteure, die Strom- und Gasleitungen warten und instand halten.

Auch hier zahlt sich die Digitalisierung aus: „Wir verfügen über eine zentrale Arbeitssteuerung. Hoffknecht: „Das sieht in der Praxis so aus, dass der Monteur seine Aufgaben auf seinem Tablet angezeigt bekommt und alles dort auch dokumentiert.“ War früher der morgendliche Gang ins Meisterbüro Standard, so können die Monteure heute von zu Hause direkt zu ihren Einsatzstellen fahren, ohne sich einem Ansteckungsrisiko auszusetzen.

Besonders sensibel ist die Arbeit der Netzleitstelle in Koblenz. Von dort aus wird das komplette Strom- und Erdgasnetz der evm-Gruppe überwacht und gesteuert. Tritt eine Störung auf, sorgen die Schaltmeister der Netzleitstelle dafür, dass diese schnell behoben wird.

Dank technischer Möglichkeiten stellt sich die Situation im Wasserwerk auf dem Oberwerth ebenfalls krisensicher dar. Im Auftrag der Wasserwerke Mittelrhein führt die evm den Betrieb und hat die Steuerung der Anlagen weitgehend automatisiert. Auch um die Wasserversorgung im Bereich der Stadtwerke Remagen kümmert sich die evm. Die Fachkräfte können das System mobil über Tablets steuern, ohne physisch im Wasserwerk anwesend zu sein. Wird eine Fehlermeldung angezeigt, kann der diensthabende Kollege vom Tablet aus eingreifen. Auch das hilft in Zeiten der Corona-Pandemie.