Postentausch: Thorsten Hermann leitet Ahrweiler Werbegemeinschaft

Postentausch : Thorsten Hermann leitet Ahrweiler Werbegemeinschaft

Postentausch von Thorsten Hermann mit Martina Schuch bei der Jahreshauptversammlung der Ahrweiler Werbegemeinschaft. Der Weihnachtsmarkt bleibt das Aushängeschild.

Im Vorstand der Ahrweiler Werbegemeinschaft hat es bei der Jahreshauptversammlung einen Postentausch gegeben. Dort war Thorsten Hermann bislang erster Beisitzer. Er hat nun das Amt des Vorsitzenden übernommen. Die bisherige Vorsitzende Martina Schuch ist jetzt Beisitzerin. Beide waren für die Posten die einzigen Kandidaten und wurden ohne Gegenstimmen für zwei Jahre gewählt. Neu im Vorstand ist Nicki Amanatidis, sie übernahm das Amt der Schriftführerin von Petra Jochemich. Die bisherigen Kassenprüferinnen Ursula Kockerols und Marilen Adams wurden für ein weiteres Jahr in die Kontrollpositionen gewählt.

Vertreter von 20 der 131 Mitgliedsbetriebe waren zur Versammlung ins Restaurant Kleinertz gekommen, für die Vorsitzende Schuch war dies eine gute Beteiligung. Sie ging im Rechenschaftsbericht des Vorstands vor allem auf die vier Veranstaltungen der Werbegemeinschaft – Rund ums Ei mit Ostermarkt, Rund um den Weckmann, Altstadtfest und Weihnachtsmarkt – ein. Letzterer hatte 2018 neben den Wochenenden auch am Nikolaustag, einem Donnerstag, geöffnet. Das kam vor allem bei den Einheimischen so gut an, dass man auch in diesem Jahr an einem Donnerstag öffnen will. Mehr Aktivitäten der Mitgliedsbetriebe wünschte sich Schuch dagegen beim Ostermarkt. Sorgenkind aber bleibe das Altstadtfest. Der Termin zusammen mit dem Weinmarkt sei unbefriedigend, auch weil dann Flächen fehlten. Wie vor Jahren schon einmal, suche man nach neuen Lösungen. Eingestellt hat die Werbegemeinschaft mittlerweile die selbst organisierte Altpapierentsorgung, da mittlerweile die Abfallwirtschaft des Kreises für den Rohstoff Altpapier zahlt.

Guter Besuch und finanzieller Überschuss

Gerd Ropertz ging auf das Zahlenwerk der Werbegemeinschaft ein. Die hat vor allem am Weihnachtsmarkt mit hohen Einnahmen und Ausgaben zu jonglieren. Raus kam im Gegensatz zu den drei übrigen Veranstaltungen neben einer hohen Besucherfrequenz auch noch ein finanziell positives Ergebnis. Hauptsächlich aber lebt die Werbegemeinschaft von den Beiträgen ihrer Mitglieder, unterm Strich bilanzierte der Schatzmeister einen Jahresüberschuss von knapp 2900 Euro. Nach den Wahlen und der einstimmigen Entlastung des Vorstands gab es noch eine Fülle von Informationen. So stellte Christian Senk das neue Konstrukt „Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH“ vor und betonte die Vorteile, die die Dachorganisation fürs örtliche Marketing der selbstständigen Vereine und Organisationen darunter bieten könne. Man dränge sich dabei aber nicht auf, betonte Senk die aktuell noch gut funktionierende Arbeit der Werbegemeinschaften.

Weiterhin stellten Patrick Küpper und Volker Danko die Grüncard vor. Dort hielt sich die Ahrweiler Geschäftswelt bislang zurück, erst zehn Betriebe aus dem Bereich der Werbegemeinschaft Ahrweiler sind angeschlossen. Küpper erläuterte den Anwesenden anhand von Umsatzzahlen und Möglichkeiten die vielen Vorteile dieses Kundenbindungssystems. Das könnte auch eine Lösung für eine Neugestaltung der Weihnachtsverlosung darstellen, so Ideen aus der Versammlung. Dort will man sich über kurz oder lang vom „Kleben der Märkchen“ auf eine Karte verabschieden.

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