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Laucharoma erhalten: Frühlingszwiebeln nicht zu lange erhitzen

Laucharoma erhalten : Frühlingszwiebeln nicht zu lange erhitzen

Ihre saftig grünen Blätter peppen in Ringe geschnitten nicht nur Salate auf. Und gerade im Frühling sind Frühlingszwiebeln besonders zart.

Sie schmeckt fein-würzig und deutlich milder als ihre große Schwester: Kurz gedünstet, bereichern Frühlingszwiebeln Aufläufe, Suppen, Eierspeisen und asiatische Gerichte aus dem Wok.

Allerdings sollten sie nicht zu lange erhitzt werden, damit das typische Laucharoma nicht verloren geht. Darauf weist das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hin.

Sowohl der weiße als auch der grüne Teil der Frühlingszwiebel können in der Küche verwendet werden. Zunächst werden die oberen Blattspitzen und das untere Ende der Zwiebel mit den Wurzelansätzen weggeschnitten. Die äußeren Blätter werden nur entfernt, falls sie schon etwas angetrocknet und welk sind. Dazu ein Tipp des BZfE: das Blatt am Schaft längs einschneiden und abziehen. Mit kaltem Wasser gründlich waschen und trocken schütteln. Anschließend die Stangen je nach Rezept in feine Ringe, grobe Stücke oder Stifte schneiden.

Im Vergleich zur Gemüsezwiebel sind die zarten Frühlingszwiebeln leichter verdaulich und auch für empfindliche Menschen gut bekömmlich. Frisch schmeckt die Frühlingszwiebel am besten. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sie sich eine Woche, wenn sie in ein feuchtes Tuch eingewickelt wird.

(dpa)