Ungebremster Erfolg der "drei Fragezeichen"

Ungebremster Erfolg der "drei Fragezeichen"

Schöpfung von Robert Arthur lebt auch noch 35 Jahre nach seinem Tod

Robert Arthur erfand 1964 in den USA für Random House "The three investigators", aus denen später "Die drei Fragezeichen" wurden. Damals ahnte er vermutlich noch nicht, dass die Serie in Deutschland ein Riesenerfolg würde. Nach Arthurs Tod ließen zunächst nur amerikanische Autoren die Serie weiterleben, bis 1993 deutsche Autoren anfingen, eigene Geschichten zu schreiben. Alfred Hitchcock selbst schrieb nie einen Band der drei Fragezeichen. Er ist jedoch Schirmherr und Herausgeber der Serie. Als Autoren sind Ben Nevis, Andre Minniger und Andre Marx abwechselnd tätig. Heute findet man diese Geschichten in vielseitiger Form auf dem Markt: zum Beispiel als Bücher, Computerspiele und Hörspiele, die zuerst auf LP''s und MCÓs, in den späten 80ern dann nur noch als MCÓs, erschienen. Seit 1995 gibt es neben den MCÓs auch CDÓs.

Mit den Büchern als Vorlage produziert "Europa" Hörspielkassetten, die schon seit 1979 einen reißenden Absatz finden. Hierbei gehören nicht nur Jugendliche zu den Käufern, sondern auch ältere Jahrgänge, die der Serie bis heute die Treue halten. Immer wieder finden Jüngere Gefallen an den interessanten und spannenden Geschichten. Interessant ist, dass die Sprecher der Hauptrollen seit 1979 die gleichen geblieben sind. Ausnahmen sind nur die verstorbenen Sprecher Peter Pasetti (Erzähler), Horst Frank (Kommissar Reynolds) und Matthias Fuchs (Erzähler). Der Erfolg der Serie ist mittlerweile so groß, dass die Sprecher seit 2002 mit einer eigenen Show auf Deutschlandtournee gehen, die über Monate im Voraus ausverkauft ist. Solange die Autoren weiterhin so kreativ sind, wird der Erfolg sicherlich noch einige Zeit anhalten. Kardinal-Frings-Gymnasium, Klasse 8 a