Taufe in Beuel: Uni-Ruderer stellen zwei neue Boote in Dienst

Taufe in Beuel : Uni-Ruderer stellen zwei neue Boote in Dienst

In ausgelassener Atmosphäre haben die Hochschulsportler der Uni Bonn zwei neue Ruderboote in Dienst gestellt. Rektor Professor Michael Hoch und die Asta-Vorsitzende Alena Schmitz tauften die beiden Boote und wünschten ihnen die traditionelle „Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

Hochschulsport-Leiter Dr. Peter Preuss und Asta-Sportreferent Matthias Dempfle begrüßten neben zahlreichen aktiven Rudersportlern auch eine ganze Reihe von Gästen am Beueler Rheinufer. Traditionell tragen die Bonner Uni-Boote die Namen von Flüssen, von denen die meisten mit dem Rhein verbunden sind.

Den neuen Einer „Nette“ taufte mit Alena Schmitz erstmals die neue Vorsitzende des Asta, da die Studierendenschaft die Kosten für dessen Anschaffung übernommen hatte. Rektor Hoch taufte zudem den neuen Vierer mit einem Pokal Rheinwasser auf den Namen „Isar“. Nach der Taufe gingen die beiden Gefährte sogleich mit der Trainingsmannschaft auf Jungfernfahrt.

Rudern erfreut sich an der Universität Bonn wachsender Beliebtheit. Der Bootspark der Universität ist mit den beiden neuen Booten nun vervollständigt und trägt so der stetig wachsenden Zahl von Teilnehmern im Ruderbereich Rechnung. Mit den beiden neuen Booten sind seit 2009 insgesamt sechs neue Ruderboote und weiteres Material aus Finanzmitteln der Studierendenschaft angeschafft und in Dienst genommen worden.

Und die Sportler liefern Ergebnisse: Stolz verweisen die Uni-Ruderer auf Erfolge im Wettkampfsport. Zuletzt fuhren sie in Hamburg beim traditionellen Fari-Cup und beim internationalen Rudermarathon EuReGa in Bonn Siege für die Alma mater ein. Rektor Hoch zeigt sich sichtlich erfreut über die Ausweitung der akademischen Sportbootflotte: „Die Universität ist nicht nur ein Ort für Lehre und Forschung, sondern gibt den Studierenden und Mitarbeitern auch die Möglichkeit, sich in ihrer Freizeit gemeinsam fit zu halten. Der Spaß und das gemeinsame Erlebnis in der Natur stehen dabei ganz klar im Vordergrund.“

Die beiden jetzt in Dienst gestellten Ruderboote stammen wie drei weitere Boote der Uni-Ruderflotte aus der Werft Schellenbacher in Österreich. Asta-Sportreferent Matthias Dempfle sagte zufrieden: „Schellenbacher baut gute, solide Boote, die für Anfänger und Wettkampf gleichermaßen geeignet sind.“

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