Universität Bonn: Diese Prominenten haben in Bonn studiert

Universität Bonn : Diese Prominenten haben in Bonn studiert

Literaturnobelpreisträger oder UfA-Star, Bundeskanzler oder Yankee-General, Kaiser oder Komödiant: Nicht wenige einst Immatrikulierte der Bonner Universität brachten es zu großer Bekanntheit.

Dass man es vom verwegenen Revolutionär zum veritablen Minister eines bürgerlich-demokratischen Staates bringen kann, hat nicht erst Joschka Fischer unter Beweis gestellt. Sondern schon ein Jahrhundert zuvor der Bonner Student Carl Schurz. Der junge Mann scheute keineswegs vor Gewalt zurück, um das herrschende System auf deutschem Boden zu erschüttern. Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, bewaffneter Raub, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Urkundenfälschung, Gefangenenbefreiung – die Liste der verübten Straftaten nahm kein Ende.

Deren Sanktionierung entzog sich der junge Mann durch Flucht ins Ausland. Erst jenseits des Atlantiks zahlten sich seine politische Haltung und sein Schaffensdrang aus: Schurz wurde Senator in Washington, Botschafter, General, Zeitungsverleger und Innenminister der Vereinigten Staaten von Amerika.

Der 1829 in Liblar (Rhein-Erft-Kreis) geborene Sohn eines Landschullehrers nahm 1847 in Bonn das Studium der Geschichte und Philologie auf. Wie intensiv er dies betrieb, ist nicht verbrieft. Wohl aber die enge Freundschaft zu seinem Professor: Johann Gottfried Kinkel, gebürtiger Oberkasseler, radikal-demokratischer Revolutionär, mit seiner Frau Johanna Gründer des Maikäferbundes und zudem Chefredakteur der Bonner Zeitung.

Der Professor und sein Student nahmen im Mai 1849 am Sturm auf das Siegburger Zeughaus teil. Man wollte sich dort Waffen für die Revolution beschaffen. Das ging allerdings ebenso schief wie die anschließende Beteiligung an der Revolution zur Niederschlagung der Feudalherrschaft in Baden. Als preußische Soldaten die Festung Rastatt einnehmen, wird Kinkel verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt. Carl Schurz entgeht der Verhaftung in letzter Minute per abenteuerlicher Flucht durch den Abwasserkanal der Festung.

In der Nacht zum 7. November 1850 befreit der Student seinen Professor aus dem Zuchthaus Spandau. Die beiden fliehen nach Warnemünde, gelangen per Schiff in die schottische Hauptstadt Edinburgh und reisen per Bahn weiter nach London. 1852 heiratet Schurz Margarethe Meyer und wandert mit ihr in die USA aus. Seine Frau gründet dort 1856 den ersten Kindergarten der Vereinigten Staaten. Schurz engagiert sich für die Abschaffung der Sklaverei und für die Rechte der indianischen Bevölkerung.

Der erste gebürtige Deutsche im Washingtoner Senat

Präsident Abraham Lincoln macht ihn zum US-Botschafter in Spanien. Nach seiner Rückkehr dient Schurz im Bürgerkrieg in der Armee der Nordstaaten, zuletzt als Divisionskommandeur im Rang eines Generalmajors. Nach dem Sieg des Nordens ist Carl Schurz der erste gebürtige Deutsche im Washingtoner Senat – nachdem er noch schnell die republikanische Zeitung Detroit Post gegründet hat.

Auch nach seiner Amtszeit als Minister bleibt Carl Schurz politisch engagiert – gegen die zunehmend imperialistisch orientierte Außenpolitik der USA etwa in Lateinamerika oder Ostasien, gegen Korruption im Weißen Haus und für den Erhalt der Wälder. Am 14. Mai 1906 stirbt der ehemalige Bonner Student mit 77 Jahren in New York. Den Nachruf in Harper’s Weekly schreibt sein Freund Mark Twain.

Ein halbes Jahrhundert später verkörperte Hollywood-Star Edward G. Robinson den gebürtigen Rheinländer im John-Ford-Western „Cheyenne“ (1964). In New York City wurde ein Park nach Schurz benannt, in Bonn immerhin ein Reihenhaus-Sträßchen in Duisdorf.

Da wurde einem anderen ehemaligen Studenten Ehre an attraktiverer Stelle zuteil: Die Heinrich-Brüning-Straße liegt mitten im alten Regierungsviertel zwischen Tulpenfeld und Deutscher Welle. Brüning studierte in Bonn von 1911 bis 1915 Volkswirtschaft, nachdem er seit 1904 in München, Straßburg, Rostock und London schon allerlei von Jura bis Philosophie ausprobiert hatte.

Ehre, wem Ehre gebührt

So wirken die Studentenjahre des späteren katholischen Zentrumspolitikers ähnlich orientierungslos wie seine Politik als Reichskanzler von März 1930 bis Mai 1932. Wer weiß, was man sich in Bonn dabei dachte, einem der Totengräber der Weimarer Republik diese Ehre zuteil werden zu lassen. Keine Bonner Straße ist dem ehemaligen Bonner Studenten Joseph Goebbels gewidmet. Auch auf der Alumni-Ehrentafel im Universitätsmuseum fehlt der Name des späteren Propagandaministers und Nazi-Chefdemagogen aus Rheydt. Gut so. Ehre, wem Ehre gebührt.

Im Gegensatz zum ehemaligen Bonner Medizinstudenten Willi Graf, Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ der Geschwister Scholl. Der 1918 in Euskirchen-Kuchenheim geborene Student wurde am 19. April 1943 wegen „Hochverrats, Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung“ von Roland Freislers berüchtigtem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Die Gestapo versuchte anschließend monatelang, Namen aus dem Studenten herauszupressen. Welche körperlichen und seelischen Qualen muss Willi Graf in dieser Zeit erlitten haben. Das Todesurteil wurde am 12. Oktober 1943 vollstreckt, der 25-Jährige mit dem Fallbeil enthauptet.

Den Nationalsozialismus wie durch ein Wunder überlebt haben zwei ehemalige Bonner Studentinnen und äußerst mutige Frauen, die mit ihrer Meinung zu diesem mörderischen, menschenverachtenden Regime nie hinter dem Berg gehalten haben. Elisabeth Schmitz wurde nach dem Studium der Germanistik und Geschichte Lehrerin – und als Mitglied der Bekennenden Kirche Widerstandskämpferin.

In einer Denkschrift hatte sie schon 1935 zutreffend prognostiziert, was mit dem Nationalsozialismus auf die Juden zukomme. Ihre Denkschrift schickte sie an 200 prominente Mitglieder der Evangelischen Kirche. Ihr Ziel: die Kirche zum öffentlichen Protest gegen die Judenverfolgung zu bewegen. Tatkräftig half sie jüdischen Mitbürgern. So nahm Elisabeth Schmitz die jüdische Ärztin Martha Kassel, die 1933 ihre Praxis und damit ihre Existenz verlor, bis zu deren Emigration im Dezember 1938 bei sich auf.

Das Konzentrationslager überlebt

Isa Vermehren, aufgewachsen in Lübeck, flog im Frühjahr 1933 vom Gymnasium, weil die Schülerin sich weigerte, die Hakenkreuzfahne zu grüßen. In Berlin holte sie das Abitur an der Abendschule nach, machte als Filmschauspielerin bei der UfA Karriere und gehörte dem Ensem-ble der „Katakombe“ an, Werner Fincks Kabarett. Auf der Bühne sang die junge Frau öffentlich gegen das NS-Regime an. Nachdem einer ihrer Brüder, der Diplomat Erich Vermehren, 1944 zu den Briten übergelaufen war, wurde Isa mit den Eltern und ihrem Bruder Michael verhaftet und im Zuge der „Sippenhaft“ interniert. Sie überlebte die Konzentrationslager Ravensbrück, Buchenwald und Dachau.

Nach dem Krieg studierte sie in Bonn Deutsch, Englisch, Geschichte, Philosophie und Katholische Theologie. Am 15. September 1951 trat sie in das Herz-Jesu-Kloster St. Adelheid der Kongregation der Schwestern vom Heiligsten Herzen Jesu in Pützchen ein. Die Ordensoberen erkannten das Talent der Nonne, auch anspruchsvolle Stoffe lebendig zu vermitteln. Sie durfte unterrichten und wurde 1961 mit der Leitung des Sankt-Adelheid-Gymnasiums in Pützchen betraut. Einem bundesweiten Publikum bekannt wurde Isa Vermehren, als sie von 1983 bis 1995 in der ARD „Das Wort zum Sonntag“ sprach.

Prominenz auch ohne wissenschaftliche Höchstleistungen

Die Beispiele zeigen: Nicht wenige ehemalige Bonner Studenten haben es auch ohne herausragende wissenschaftliche Leistung von bleibendem Wert zu gewisser Prominenz gebracht. Manche quasi qua Geburt und „von Gottes Gnaden“ – wie etwa Prinz Wilhelm von Preußen, später als Wilhelm II. letzter deutscher Kaiser. In Bonn studierte der Prinz von 1877 bis 1879 Jura und Philosophie. Seine Immatrikulation und später auch die seines Sohnes wurden wie ein Staatsakt begangen. Seit 1843 schickten die Hohenzollern den männlichen Nachwuchs zum Studium nach Bonn. Die Prinzen erhielten ein großzügig bemessenes und komfortabel eingerichtetes eigenes Studierzimmer im Ostflügel der Universität.

Aber auch für politische Karrieren nach demokratischen Spielregeln war die Alma Mater am Rhein ein Sprungbrett: Wilhelm Marx, der am längsten amtierende Reichskanzler in der kurzen Geschichte der Weimarer Republik, studierte hier 1881 bis 1883 Jura (und starb 1946 in Bonn). Konrad Adenauer studierte hier, ferner (in alphabetischer Reihenfolge) Norbert Blüm, Manfred Kanther, Klaus Kinkel, Oskar Lafontaine, Otto Graf Lambsdorff, Heinrich Lübke, Friedrich Merz, Andrea Nahles, Norbert Röttgen, Rudolf Scharping, Jürgen Schmude, Guido Westerwelle, um die prominentesten Bundespolitiker zu nennen. Ebenfalls in Bonn studierte eine Weile Robert Schuman, französischer Außenminister von 1948 bis 1952 und Wegbereiter der Europäischen Union.

Auch bekannte Journalisten waren in Bonn immatrikuliert, etwa WDR-Intendant Tom Buhrow, Ernst Dieter Lueg („Bericht aus Bonn“) oder Paul Sethe, Mitgründer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und Ulrich Wickert („Tagesthemen“). Der in Tokio geborene Sohn eines deutschen Diplomaten studierte nicht nur Politologie und Jura in Bonn, sondern sammelte in der Bundeshauptstadt Erfahrungen in der Gastronomie – nicht nur vor, sondern auch hinter dem Tresen: als „Dienstagswirt“ der Elsässer Weinstuben und Kompagnon des damaligen Bonner (und später Berliner) Gastronomen Friedel Drautzburg.

Der Musik-Box-Hit in der gemeinsamen Altstadt-Kneipe: „Bandiera rossa trionferà“ – weil's so schön italienisch und weil's so schön rot war. Weniger bekannt: Im Wintersemester 1966/1967 war Wickert Mitgründer des akademischen Ballettstudios der Universität, untergebracht zunächst im Fechtsaal über dem Koblenzer Tor.

Marx soll verbotene Waffen in Cöln getragen haben

Von Revolution und Klassenkampf war noch nicht die Rede, als der 17-jährige Karl Marx 1835 aus seiner Heimatstadt Trier nach Bonn zog, um an der exakt gleichaltrigen Universität, damals der einzigen im Rheinland, Rechtswissenschaft zu studieren. Vielmehr soll er sich am Rhein bald von einem poetischen Kränzchen angezogen gefühlt haben, dem später auch der Bonner Student und Lyriker Emanuel Geibel („Der Mai ist gekommen“) angehörte. Man las sich selbstverfasste Gedichte vor.

Und natürlich landete der junge Mann im Karzer, dem universitätseigenen Gefängnis – damals galt es unter Studenten als schick, wenigstens einmal für 24 Stunden im Karzer zu landen. Die Höchststrafe von 14 Tagen gab es fürs Duellieren. Die Universität hatte ihre eigene Gerichtsbarkeit, für die Bonner Justiz war der Campus tabu.

Jura lag Karl Marx offenbar nicht so recht. Nach zwei Semestern wechselte der junge Mann, der später mit seinen Schriften das politische, soziale und ökonomische Gefüge der halben Welt auf den Kopf stellen sollte, nach Berlin, um dort Philosophie zu studieren. In seinem Bonner Abgangszeugnis vom August 1836 steht zu lesen: „Hinsichtlich seines Verhaltens ist zu bemerken, daß er wegen nächtlichen ruhestörenden Lärmens und Trunkenheit eintägige Carcerstrafe sich zugezogen hat; sonst ist in sittlicher und ökonomischer Hinsicht nichts Nachtheiliges bekannt geworden. Nachträglich ist gegen ihn angezeigt worden, dass er verbotene Waffen in Cöln getragen habe. Die Untersuchung schwebt noch.“

Wer im 19. Jahrhundert studierte, benötigte (neben dem männ-lichen Geschlecht) wohlhabende Eltern oder einen Mäzen. Gewohnt wurde, wenn man nicht von Adel war, zum Beispiel ebenso preiswert wie erbärmlich in der (1944 mit den Bomben verschwundenen) Altstadt am Rheinufer. Sich das Studium durch Jobs zu finanzieren, kam erst im 20. Jahrhundert auf.

Zahlreiche Komödianten unter den Studenten

Überraschend groß ist die Zahl jener, die nach Studienaufenthalten an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität das komödiantische Fach einschlugen. Konrad Beikircher studierte Psychologie, bevor er (nach einem 15-jährigen Intermezzo als Gefängnispsychologe in der JVA Siegburg) es vorzog, sein Brot auf der Bühne zu verdienen. TV-Show-Dauergast Bernhard Hoëcker hielt die Volkswirtschaftslehre im Juridicum an der Adenauerallee bis zum Vordiplom durch, bevor er 2001 ins Ensemble des Improvisationstheaters Springmaus wechselte.

Bastian Pastewka, so wie Hoëcker Absolvent des Clara-Schumann-Gymnasiums, studierte an der hiesigen Universität einige Semester Pädagogik, Soziologie und Germanistik, bevor es ihn 1996 in die „Sat.1-Wochenshow“ trieb. Andreas Etienne, Gründungsmitglied der Springmaus an der Oxfordstraße (1983) und Leiter des heutigen Hauses in Endenich, wappnete sich mit einem Studium der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte fürs spätere Berufsleben.

Kollege Rainer Pause, 1987 Gründer des Pantheon-Theaters, wählte Mitte der 60er Jahre eine höchst individuelle Variante des dualen Ausbildungssystems, indem er ein bisschen an der Medizinischen Fakultät studierte und sich außerdem als Schauspieler, dann auch als Regisseur und Leiter der Studiobühne am Germanistischen Seminar engagierte. 1979 wurde Pause Ensem-blemitglied bei „Hoffmanns Comic Teater“ (ja, ohne h), zu dem auch Rio Reiser (ja, der von „Ton Steine Scherben“) und Claudia Roth (ja, die von den Grünen) gehörten.

Von A wie Hermann Josef Abs bis W wie Bruno Wille

Zu den prominenten Alumni der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zählen völlig unterschiedliche Charaktere – von A wie Hermann Josef Abs, der natürlich Wirtschaftswissenschaften und Jura studierte, bis W wie Bruno Wille, dessen Studium der Evangelischen Theologie, Mathematik und Philosophie nicht zwangsläufig vermuten ließ, dass er später mit Hilfe der „Arbeitergroschen“ die legendäre Volksbühne Berlin gründen sollte.

Unter den prominenten Ex-Studenten, die keine wissenschaftliche Karriere einschlugen, sticht neben Politikern, Journalisten und Komödianten eine weitere Berufsgruppe heraus – die Schriftsteller. Heinrich Heine nahm im Jahr nach der Gründung der Bonner Universität offiziell ein Jura-Studium auf. Anderes interessierte ihn aber mehr – etwa im Wintersemester 1819/20 August Wilhelm Schlegels Vorlesung zur „Geschichte der deutschen Sprache und Poesie“.

Der ehemalige Bonner Student Paul Heyse (Kunstgeschichte, Romanistik) erhielt 1910 den Literaturnobelpreis. Die israelische Schriftstellerin und literarische Übersetzerin Leah Goldberg, die sieben Sprachen beherrschte, studierte von 1932 bis 1934 Semitische Philologie und promovierte bei Paul Kahle, bevor sie 1935 nach Tel Aviv auswanderte. Kahle war ein berühmter Orientalistikprofessor, als im November 1938 die spontane Hilfe seiner Frau Marie Kahle für verfolgte jüdische Mitbürger zu seiner Entlassung und der Flucht der Familie nach England führten.

Pirandello beklagte Mangel an kultureller Zerstreuung

Bestseller-Autorin Ingrid Noll studierte hier Germanistik und Kunstgeschichte, Schriftsteller Dieter Wellershoff Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie. Als Lektor bei Kiepenheuer & Witsch betreute er Heinrich Böll und entdeckte Günter Wallraff. Was ein Studium an der Bonner Uni so alles möglich macht: „Ich hätte vieles werden können. Arzt, Psychotherapeut, Tanzlehrer, Philosophieprofessor, Architekt, Verbrecher, Kriminalbeamter, Geisteskranker, und vielleicht bin ich das auf mittelbare Weise alles geworden, indem ich Schriftsteller geworden bin.“

1934 erhielt Luigi Pirandello den Literaturnobelpreis. Der Sizilianer studierte 1889 bis 1892 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität – wegen der besonderen Reputation des hiesigen Romanischen Seminars hatte ihm sein Professor in Rom dazu geraten. Der Titel seiner in deutscher Sprache verfassten Bonner Doktorarbeit: „Laute und Lautentwicklung der Mundart von Girgenti“ – die Mundart seines Geburtsortes auf Sizilien.

Hin und wieder beklagt er den Mangel an kultureller Zerstreuung. Das Bonner Theater wird nur einmal pro Woche von einem aus Köln anreisenden Ensemble bespielt. Kultureller Höhepunkt in der Garnisonsstadt ist das sonntägliche Platzkonzert der Husaren auf dem Marktplatz. „Gott möge Euch vor der Trompete eines Husaren bewahren“, schreibt er seinem Vater. „Gestern Abend habe ich das erlitten, und ich weiß nicht, wie es kommt, dass ich meine Ohren noch habe. Dies, mein Vater, ist das Land des Militarismus und der Uniformen.“