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Bilanz 2018: So war das vergangene Jahr bei der Commerzbank Bonn

Bilanz 2018 : So war das vergangene Jahr bei der Commerzbank Bonn

Die Commerzbank Bonn freut sich über mehr Kunden und gut laufende Ratenkredite. Im Juli soll eine zweite Vorzeigefiliale in Bad Godesberg öffnen.

Die Commerzbank Bonn hat im vergangenen Jahr Kunden hinzugewonnen und das verwaltete Vermögen gesteigert. Im Privatkundengeschäft sei die Zahl der Kunden um netto 3100 gestiegen, sagte der Bonner Niederlassungsleiter Marc Ernesti bei der Vorstellung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 am Dienstag. „Damit konnten wir seit Ende 2016 unsere Kundenzahl um über 6100 auf heute 131.500 steigern“, so Ernesti weiter.

Den Motor des Wachstums sieht Ernesti bei den Ratenkrediten und in der Immobilienfinanzierung. Im Kreditgeschäft hätten niedrige Zinsen und die gute wirtschaftliche Lage das Wachstum in Bonn angekurbelt: Man habe 2018 neue Ratenkredite in Höhe von 13,5 Millionen Euro vergeben; das entspreche einem Zuwachs von 57,5 Prozent.

Das Neugeschäft mit Immobilienfinanzierungen habe sich 2018 mit 319,7 Millionen Euro annähernd auf Vorjahresniveau gehalten; das Gesamtvolumen in Bonn sei um 16,3 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro gestiegen.

Einen wichtigen Grund für die anhaltend positive Entwicklung sieht der Regionalchef in der Kombination eines kostenfreien Girokontos mit dem Filialgeschäft der Bank. Mit dem Konto gewinne man Kunden, die man dann vor Ort auch von den weiteren Dienstleistungen überzeugen könne. Das gelte ganz besonders für die Modellfilialen der Bank, an denen sämtliche Angebote verfügbar seien. Von einem Empfangscounter würden die Kunden zentral zu den Fachleuten weitervermittelt.

Das Konzept sei so erfolgreich, dass man im Juli an Ecke Theaterplatz/Am Michaelshof in Godesberg bereits die zweite Bonner von dann NRW-weit fünf derartiger Vorzeigefilialen einrichten werde. „Bei der Geldanlage verschenken viele Menschen weiter Geld“, betonte Ernesti. Über 1,55 Milliarden Euro lägen allein in seinem Haus praktisch unverzinst auf Konten. Die Verluste an den Börsen hätten sich auch im Bonner Wertpapiergeschäft niedergeschlagen, das Depotvolumen sei um 11,2 Prozent auf nunmehr 1,63 Milliarden Euro gesunken.

Die Commerzbank blickt zuversichtlich in die Zukunft: In der Region West, die von Aachen, Bielefeld und Siegen bis Bonn reicht, habe man im vergangenen Jahr mit einer bewährten Kombination aus Vor-Ort-Präsenz und neuen digitalen Angeboten rund 730 neue Firmenkunden gewinnen können, erklärte Jürgen Bester. Im Außenhandelsgeschäft habe man Exportabsicherungen in Höhe von 3,6 Milliarden Euro abgewickelt, so der Niederlassungsleiter Firmenkunden.