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Immer mehr Pendler in Bonn und Rhein-Sieg-Kreis, zeigt Statistik

Mehr Hin und Her zum Arbeitsplatz : Die Zahl der Pendler in der Region nimmt zu

Die Zahl der Pendler in der Region nimmt zu. In Bonn stieg besonders die Zahl der Auspendler, die im Rhein-Sieg-Kreis und Köln arbeiten. Aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Köln kommen auch die meisten Einpendler nach Bonn.

In der Region nimmt die Zahl der Pendler zu. Das geht aus aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor, die die Pendler zur Mitte des abgelaufenen Jahres erfasst hat. Die Bundesagentur erstellt auf Basis dieser Zahlen alljährlich einen „Pendler-Atlas“, der wohl in den kommenden Tagen veröffentlicht wird.

In Bonn stieg die Zahl der Auspendler auf 45.000 (2018: 43.973). Bonner pendeln besonders oft in den Rhein-Sieg-Kreis, wo 14.649 der sozialpflichtig Beschäftigten Bonner arbeiten. Das sind rund 350 mehr als im Vorjahr. Nach Köln pendeln 11.895 (11.478) Bonner. Aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Köln kommen auch die meisten Einpendler nach Bonn. Auf Platz drei liegt der Kreis Ahrweiler. 7588 Bewohner des Kreises sind in Bonn sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Insgesamt knapp 38 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Bewohner Bonns arbeiten außerhalb der Stadt. Andererseits besetzen Einpendler rund 59 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Bonn. Aus Köln pendelten etwa 128 138 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte zur Arbeit ins Umland oder zu noch weiter entfernten Arbeitsplätzen.

Mitte 2018 pendelten dagegen 125.514 Kölner und damit etwa 30 Prozent der sozialpflichtig Beschäftigten, die in Köln wohnen, zu Jobs außerhalb der Domstadt. Noch etwas stärker kletterte die Zahl der Einpendler. Sie legte von 277.941 im Jahre 2018 auf 284.207 zu. Fast jeder zweite Job in Köln wird von einem Einpendler erledigt. Dabei ist in den letzten Jahren im Zuge des Jobbooms auch die Zahl der sozialpflichtig Beschäftigten insgesamt gestiegen. Aber klar ist, der Berufsverkehr nimmt zu, Bahnen, Busse und die Straßen werden voller.